• Cruising Lancaster


    Willkommen in meinem Lancaster-Blog. Mal sehen wie fleißig ich hier so bin.

    Erstes nennenswertes Ereignis war – so profan es klingen mag – die Entgegennahme meines Mietwagens. Da der natürlich von der Firma gestellt wird, nenne ich ihn meinen “Dienstwagen”. :) Und es ist *tammtaratamm* ein Ford Mustang, was aber ausschließlich daran liegt, daß sonst nichts mehr verfügbar war. Tja, bevor ich mich schlagen lassen. Ist ja auch eine hammerharte Kiste!! Ich gebe zu, etwas beunruhigt mich noch der Spritverbrauch. Nach meinen ersten Berechnungen dürfte der bei ca. 10 – 15 Litern pro 100 km liegen. Happig!


    Hier aber erstmal ein Bild des guten Stücks…


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    Ansonsten ist Lancaster, Pennsylvania, schon recht ländlich. Rund um mein Appartmentviertel sind eine Menge Farmen und Ackerland. Für Tierfans gibt’s also auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit viel zu sehen. Dabei oute ich mich übrigens schon als (europäischer) Exot … und laufe. Es sind ja auch nur 10 Minuten zu Fuß. Ich warte noch auf den Tag, an dem ein Autofahrer anhält und fragt, ob ich Hilfe bräuchte.


    Jedenfalls sieht es in meiner Nachbarschaft folgendermaßen aus:


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    Mein bescheidenes Appartment.


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    Und den Blick auf das Firmengebäude will ich natürlich auch niemandem vorenthalten.


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    Was mir jetzt noch zum “Komplettsein” fehlt, ist meine weiterhin ausstehende Luftfracht, die leider noch beim Zoll hängt. Angeblich soll es wohl aber keine Probleme geben. Das ist einfach die übliche Bearbeitungszeit. Naja…

    Ansonsten alles gut. Ich “genieße” es, theoretisch die Möglichkeit zu haben, den ganzen Tag futtern zu können, ohne auch nur einmal das Auto zu verlassen. ;) Keine Angst, mach ich natürlich nicht. Und spätestens, wenn meine Laufklamotten mit der Luftfracht angekommen sind, geht’s hier wieder joggend in die Spur!

    Bis später.


  • 6 Comments - Latest By:
    • Bernhard
      Hi Marco, schön das es dir so gut gefällt. Es scheint dir dort zu schmecken. Pass bloß auf, das du noch ...
    • Tobias Hübner
      Hallo Marco! Klasse Blog, uuuund natürlich ober geiler Wagen! mensch das ist mein Traumwagen, den du da fährst!! ...jaul...

  • Downtown L … N' stuff


    Bevor ich, wie der Titel verspricht, ein paar Eindrücke von Downtown Lancaster präsentiere, muß ich noch drei Bilder aus der Nähe meines Viertels, Greenfield Estates, loswerden.

    Hier ein Blick auf eine der Zufahrten zu meiner Häuserzeile, den Garden Apartments.

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    Gleich dahinter scheint auf den ersten Blick die Welt zu Ende zu sein. Das Stopschild könnte ja auch bedeuten: Bloß nicht weitergehen, du fällst sonst vom Rand! ;)

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    Aber tatsächlich geht’s dahinter weiter. Man kommt in ausschweifende Farmländereien, die meistens (ursprünglich deutsch-stämmigen) Amish People gehören. Diese sind trotz ihrer Zurückgezogenheit durchaus Teil der Community und bieten ihre Produkte zum Verkauf an. Und wer mit der englischen bzw. in dem speziellen Fall amerikanischen Aussprache vertraut ist, versteht auch ganz fix, wie die Jungs auf die merkwürdige Schreibweise des wohl “deutschesten” Gemüse kommen. :)

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    So, und da der Titel meines Beitrags ja eigentlich auf eine ganz andere Ecke von Lancaster hindeutet, kommen jetzt noch die angekündigten Bilder aus der Innenstadt.

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    Noch eine Gegend, wo Downtown in die äußeren Wohnviertel übergeht.

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    Und weiter draußen werden die Patios wieder etwas größer…

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    Wettermäßig hat heute das typische Pennsylvania-Sommerklima zugeschlagen. Den ganzen Vormittag hat’s noch geregnet. Diese Feuchtigkeit hat sich am Nachmittag mit den hier zur Zeit üblichen 35 Grad C zu einer richtig dunstigen Schwüle verbunden. Puhh, ganz schön drückend. Man kann sich gar nicht vorstellen, daß es in spätestens 6 Wochen schlagartig sibirisch kalt werden soll…
    Und jetzt zur Sekunde sieht’s draußen gerade so aus, als würde die Welt untergehen. Dicke Wolken und ein mächtiger Sturm sind aufgezogen.

    Was noch? Achja, ich hab gestern eins der hiesigen Kinos heimgesucht. Toll, wenn alle Filme “in Originalsprache” laufen… ;) Da hab ich in Hildesheim und Hannover ja manchmal wenig Auswahl.

    Als neue Lieblingsorte für die lazy weekends hab ich auch bereits einige Orte ausgemacht und fest in die Navi eingespeichert: Chestnut Hill Cafe sowie Prince Street Cafe sollten mir an solchen Tagen alles bieten, was lebensnotwendig ist: leckere Lattes, Muffins und kostenlosen WiFi-Zugang. :)

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    Morgen geht’s wieder an den Schreibtisch. Bis Dienstag dauert’s wohl noch mindestens, bis meine Luftfracht zugestellt wird. Aber dann kann ich mit Arbeiten richtig durchstarten – jawoll. :)


  • 2 Comments - Latest By:
    • Stefan W.
      Hi Marco, schön zu hören, daß Du gut angekommen bist und Dir Deine neue "Lebensabschnittsheimat" gefällt! Das Auto ist echt cool und was ...
    • Michael H.
      Hallo Marco, schön von Dir und Deinen Eindrücken zu lesen. Mir selbst kommt diese Zeit auch immer noch so vertraut vor, ...

  • German Autobahn


    Es ist in den letzten zwei Wochen nichts so wahnsinnig aufregendes passiert, was man zwingend mitteilen müßte. Aber ich melde mich trotzdem wiedermal.

    Ich habe bereits vor einigen Tagen meine Luftfracht bekommen und konnte damit gleich am Abend endlich auch wieder joggend in die Spur gehen. Hat mir schon irgendwie ein bißchen gefehlt. Und so sah meine erste Laufstrecke von oben aus.

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    Da ich damit jetzt meine komplette Hardware habe, konnte ich auch auf Arbeit voll in das Projekt einsteigen. Es ist also sowas wie Alltag eingezogen.

    Hier der Beweis, daß ich wirklich angekommen bin. Endlich habe ich … *trommelwirbel* … ein Namensschild an meinem Cubicle. Hach, schön!! :)

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    Letztes Wochenende bin ich bei meinem ersten Social Event im nahegelegenen Entertainment Park, sozusagen, in die Firma integriert worden. Da konnte ich meinem indischen Kollegen Ajit “erläutern”, was die meisten hier nur aus den “Myths about Germany” kennen: wie fühlt sich Geschwindigkeit auf der German Autobahn an. Aussehen kann das dann so hier. Das war aber auch ‘ne irre Beschleunigung:

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    Allgemein wurde der Schnappschuß von den anderen Kollegen als “pure gold” bewertet. Zu Recht! :)


    Seit heute kenne ich auch den Pool hier in den Greenfield Estates. Ist sehr angenehm, sich nach der Arbeit etwas abkühlen zu können. Hier vergeht nachwievor kaum ein Tag ohne Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celcius. Das macht das Joggen übrigens zu einer echten Herausforderung.

    Die für Mitteleuropäer ungewohnte Hitze sorgt auch noch für andere Extreme. Ein Gewitter an einem heißen Tag ist zwar auch in Deutschland nichts besonderes. Aber in der Gegend hier sollte man Wetterkapriolen ernst nehmen. Wenn’s hier anfängt, dunkel zu werden am Himmel, sind “Auto-schubsende” Tornados und Blitzeinschläge keine Seltenheit. Ich hab mich vor einigen Tagen vor so ‘nem Weltuntergang in den lokalen Wal-Mart gerettet. Keine 5 Minuten später fiel aufgrund des Gewitters der Strom aus. Auch sehr nett: so mit ein paar hundert Menschen im stockdunklen Supermarkt. :) Meinen Mustang hab ich nach dem Sturm dann trotzdem in der gleichen Parklücke wiedergefunden.


    So, mehr gibt’s erstmal nicht zu erzählen. Ich hoffe, Ihr habt die Aufregung meiner letzten Erlebnisse ausgehalten. Aber sonst beschwert sich noch einer, ich würde ja “schon gar nichts mehr bloggen”… ;)


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    • Marco
      Hah, nicht erst seit Lancaster. :) Dilbert ist sozusagen die Bosch-Bibel schlechthin. Hildesheim hat auch Cubicles, ist Lancaster also nicht ...
    • Ingo
      Ahhh Cublicle! Liest Du jetzt intensiver Dilbert?? :-)

  • From Gettysburg to Baltimore


    Endlich hab ich Zeit gefunden, um mal ein ganzes Wochenende lang auch weiter entfernte Orte zu erkunden. Zwischen den ganzen Einladungen zu Welcome Dinners und Barbecues der lieben Kollegen war das gar nicht so einfach.

    Zuerst war eine Portion Geschichtstourismus angesagt. Was die amerikanische Historie angeht, ist die Gegend von Pennsylvania ja nicht ganz unbedeutend. Philadelphia als die frühe Hauptstadt und Ort der Verkündung der Unabhängigkeit ist da nur einer von vielen bedeutenden Schauplätzen. Keine Autostunde von Lancaster entfernt liegt aber auch das unscheinbare Städtchen Gettysburg. Hier fand im Juli 1863 eine der entscheidenden Schlachten des Amerikanischen Bürgerkriegs statt, aus dem bekanntlich die Nordstaaten der Union siegreich hervorgingen, womit u.a. auch gleichzeitig die bis dahin noch in vielen Landesteilen legale Sklaverei komplett verboten wurde.

    Das ganze ist als “Battlefield Gettysburg” größtenteils für Touris aufbereitet. Und so kann man da einige Vertreter der alljährlich aufmarschierenden Kostümträger bewundern, die (Vorsicht: absolut subjektiv ;) ) das blutigste Gemetzel dieses berühmten, aber nicht gerade besonnen und diplomatisch geführten Konflikts regelmäßig nachspielen.

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    Natürlich darf auch eine prachtvolle Ansammlung historischen Kriegsgeräts nicht fehlen.

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    Bemerkenswert fand ich an diesem Ort, daß selbst die besiegten Südstaatler, deren moralische Verfehlung zumindest durch ihre angestrebte Fortführung der Sklaverei und die Unabhängigkeit von der heute so gehuldigten Einheit der Nation nicht nur aus amerikanischer Sicht eindeutig feststehen müßte – daß also selbst die damaligen Rebellen bei nicht gerade pathosfreien Ehrerweisungen in Form von dutzenden Denkmälern und Statuen nicht ausgespart bleiben. So kriegt jeder Bundesstaat seine eigene Wohlfühlecke irgendwo auf diesem riesigen Acker. :)

    Wer sich übrigens für weitere Details zum Verlauf dieser Schlacht interessiert, kann sich nach meiner Rückkehr nach Hildesheim vertrauensvoll an mich wenden. In meiner DVD-Sammlung befindet sich auch der 4-Stunden-Sitzfleisch-Klassiker mit dem gleichlautenden Namen “Gettysburg” – gedreht am Originalschauplatz und inkl. der namentlichen Erwähnung jedes einzelnen Grashalms.

    A propos Wohlfühlecke: Auf dem Nachhauseweg sah’s trotz der abweichenden Geografie und Schreibweise sowie der politisch völlig inkorrekten Stadtteilhervorhebung fast wie zuhause aus… ;)

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    Ok, Baltimore. Tja, nettes Städtchen mit einem sehr schönen Inneren Hafen, wo man – trotz der angeblich höchsten Kriminalitätsrate des gesamten Landes – stundenlang herumschlendern kann. Ein schickes Original-U-Boot (die USS Torsk) war da schonmal willkommenes Fotomaterial.

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    Die dicke Hard-Rock-Cafe-Gitarre auf dem sogenannten Power Plant hatte es mir aber etwas mehr angetan. Hier aber trotzdem nur eines der vielen Bilder.

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    Vom Observation Deck des Baltimore World Trade Center sah diese Ecke des Hafens dann so aus.

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    Der Glasklotz sowie die dahinter liegende Pyramide im rechten Teil des Bildes gehören zum National Aquarium. Die Dolphin Show war echt knuddelig. Und man hatte wirklich das Gefühl die akrobatischen Flippers hatten selbst ihren Spaß dabei. Ob das dann wirklich so ist – hmm, wer weiß…

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    Der “stechende Blick” eines Blubberblasen-Erzeugers und Kinder-Hypnotiseurs… ;)

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    Man fühlt sich zumindest direkt angesprochen.

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    Was man auf dem Bild vielleicht nicht so sieht – die Säugetierchen haben richtig Rhythmus… zumindest den, den die gut gelaunte Blondine vorgab. :)

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    Hat auf jeden Fall Spaß gemacht (ich glaube das war sogar meine erste Delphinshow). Und deshalb gibt’s jetzt nochmal ein Bild von allen und mit Beifall für alle vier Ballerinas.

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    Bis zum nächsten Blog-Eintrag!


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  • Greenfield Sunset


    Hier ein eher kurzer Eintrag. Aber ich wollte gern mit Euch meinen heutigen Sonnenuntergang “teilen”, direkt hinter meinem Appartmentviertel “Greenfield Estates”.

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    Wünsche Euch ‘ne gute Woche!


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    • Ingo
      Uff!
    • Wolf
      Hallo Marco, die Delfine sind kluge Tiere. Traurig nur: Sie leben nicht sehr lange in den Becken . Sie benötigen ...

  • Sunny Philly


    It’s always sunny in Philadelphia…. Behauptet zumindest der Titel einer gerade hier laufenden TV-Serie. Sagen wir so – als ich da war, gab’s jedenfalls Sonne satt. Und somit konnte ich mir einen ganzen Tag lang bei bestem Licht ‘ne Menge Motive vor die Linse holen. Ich hatte also erheblich mehr Zeit als bei meiner Ankunft Anfang August (ist das wirklich schon mehr als einen ganzen Monat her?!).

    Dabei fällt mir ein: Einige von Euch haben es vielleicht schon bemerkt, aber die Bilder in meinem Blog sind schon lange nicht mehr “nur” Schnappschüsse aus meiner kleinen Knippskiste. Die meisten Bilder sind bereits EOS-Aufnahmen, die ich in größerer Auflösung und in der üblichen Form auch schon auf meiner (Haupt-)Webseite aufbereitet habe.

    Erster Objektivmagnet – das Big Friendship Gate als quasi Eingang zu Chinatown.

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    Der vorbildliche Tourist sieht sich natürlich das bekannteste Wahrzeichen Philadelphias an: die Liberty Bell. Streng bewacht von einem Ordnungshüter, damit auch niemand den berühmten Knacks in der Birne befummelt.

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    Jetzt ein echtes Original, und wie mir mehrfach versichert wurde, eins das originaler ist als das eigentliche Original :) : Das Dokument der Unabhängigkeitserklärung, das am 8. Juli 1776 (!) erstmalig öffentlich verlesen wurde, ist um einige Wochen älter als das etwas schmuckere Zettelchen, das in den National Archives in Washington DC wie ein Staatsschatz bewacht wird.

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    Sehr witzig fand ich eine kleine Pinwand, die im Foyer des National Constitution Center aufgestellt war und auf der man auf kleinen Post-Its seine Kommentare abgeben konnte zu der Frage “Was würden Sie mit Freiheit anfangen?”. Nun trieft der Patriotismus an solchen Orten aus allen Ecken, und dementsprechend “vorbildlich” waren auch die meisten Wortmeldungen. Gottseidank nahm nicht jeder Besucher die Frage so furchtbar ernst. Vorschläge wie “Make Jersey secede” (“Jersey abspalten”), “Blame Canada” (erschließt sich nur Kennern der Serie South Park), “Eat a beaver” (“Einen Biber essen” … oder so ähnlich ;) ) oder “Abuse it, before I loose it” (“Sie mißbrauchen, bevor ich sie wieder verliere.”) sind angenehm auflockernde “Ideen” an einem solchen Ort. :)

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    Gegen Abend hat dann leider auch Downtown Philly den oft üblichen Charme von amerikanischen Großstädten mit mutmaßlichen No-Go-Areas, viel Blaulicht und eifrigen Polizeibeamten, was aber nicht bedeutet, daß ich nicht trotzdem ‘ne Menge ansprechender Großstadtimpressionen festhalten konnte: John F. Kennedy Boulevard von der Philadelphia City Hall aus gesehen.

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    Auch die folgenden Alt-Neu-Kontraste hab ich alle rund um die City Hall gefunden.

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    Als letztes Motiv aus der Innenstadt präsentiere ich die weltgrößte Wäscheklammer. :)

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    Um etwas Abstand von Buzzing Philly zu bekommen, hab ich mich auf dem Rückweg noch in’s lauschige Camden nach New Jersey begeben – gleich auf der anderen Seite des Delaware River. Naja, war nicht wirklich der Rückweg. Lancaster liegt ja in der anderen Richtung. Aber für einen Blick auf Downtown Philly und die einstmals größte Brücke der Welt, die Benjamin Franklin Bridge, fahre ich auch nochmal komplett durch die ganze Stadt. Das wäre allerdings bei dem ohne Navi schwer durchschaubaren Highway-System von Philadelphia eh kaum zu vermeiden gewesen. Hier also der Blick, den die Studenten auf dem Campus in Camden auf ihre Nachbarn in Pennsylvania haben.

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    Sonne pur in Philly bedeutet allerdings nicht, daß man nicht spüren würde, daß es langsam Herbst wird. Nachts ist es schon mächtig kühl, was ich eigentlich ganz angenehm finde. Ein Blick auf die einsetzende Herbstlaubfärbung erhöht bei mir auch schon die Vorfreude auf die berühmten knallroten Blätter hier, die alles in ein mit Sicherheit noch viel fotogeneres Licht tauchen. Bilder werden folgen! :)


  • 3 Comments - Latest By:
    • Marco
      ... wohl wahr. :) Aber der Groschen soll mal jedem Blog-Besucher selbst fallen. ;)
    • Ingo
      ...und “Eat a beaver” kann man auch anders interpretieren... ;-)

  • March on … in Washington


    Faszinierend wie nah man der Macht hier ist. Man sitzt auf einer Parkbank in der Nähe des Washington Monument und auf einmal braust mit einem Höllenlärm eine schwarze Limousine mitsamt Entourage und Polizei-Eskorte an einem vorbei. Muß jemand wichtiges gewesen sein… und war’s mit Sicherheit auch. Nur – nach dem dritten Tross in der Masse und Lautstärke schaut man schon nicht mehr hin. ;)

    Genug der Vorrede. Ich hab mich einen ganzen Tag in Washington D.C. herumgetrieben. Auch wenn ich mein Auto unter der Adresse “Pennsylvania Avenue” geparkt habe … aus eigenem Antrieb kommt man leider heutzutage nicht sehr nah an Obama & Co. heran. Das Weiße Haus ist seit 9/11 in großem Bogen von Panzersperren, Streifenwagen und berittener Polizei umgeben. Die Sicherheitsvorkehrungen unterbinden an der Stelle jegliche “Bürger-” oder in dem Fall wohl eher “Touristennähe”. :) Für eine Nachtaufnahme vom “White House Viewing Point” (man fühlt sich wirklich ein bißchen wie am Grand Canyon) hat’s aber trotzdem gereicht.

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    Die National Mall sieht natürlich auch tagsüber recht beeindruckend aus. Der Ausblick auf den Reflecting Pool mit dem Washington Memorial und dem Capitol im Hintergrund ist von den Stufen des Lincoln Memorials schon eine Augenweide.

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    Natürlich gilt das bei Nacht umso mehr.

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    Was übrigens sehr weitläufig aussieht, ist es auch. Selbst der Touri-Guide stellt einen straffen Fußmarsch von etwa einer halben Stunde in Aussicht, um die komplette Länge vom alten Lincoln bis zum Capitol zu laufen. Und etwa genauso lang dauert das auch tatsächlich – zzgl. der Zeit, die man zum Fotografieren braucht. Daß man die “Zentren der Macht” in fast allen Straßenzügen immer sehr explizit als Hintergrund-Deko sehen kann, ist natürlich kein Zufall des Stadt-Designs.

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    Leider wird man mit Fotostativ an allen abgrenzbaren Orten (der Flaggenkreis rund um’s Washington Monument, die Stufen des Capitols oder des Lincoln Memorials etc.) sofort dezent von der Polizei auf eine notwendige Lizenz angesprochen. Also heißt es entweder schnell sein, ein paar wichtige Bilder schießen und dann dumm tun. :) Oder sich einen anderen Standort zum Fotografieren suchen. Für mich hat beides ganz gut funktioniert, um in der Mehrheit bei Nacht Aufnahmen von der National Mall zu machen, die dann nur umso fotogener aussieht. Wie zum Beispiel das World War II Memorial.

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    Auch an “Stars and Stripes” herrscht nicht gerade ein Mangel. :)

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    Old Abe kann noch so von lärmenden Massen umgeben sein, er wirkt doch immer erhaben.

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    Auch wenn ich die Kamera mal nicht auf irgendwas richten konnte, war der Tag in D.C. sehr interessant. Leider habe ich indoors nur ein einziges der zahlreichen (und kostenlosen) Museen und Ausstellungen geschafft. Ich hab zwar nichts wirklich neues erfahren, aber trotzdem kann ich einen Besuch des National Holocaust Museum nur empfehlen: sehr umfangreich recherchiert, sehr gut und breit gefächert präsentiert, ohne auszuufern oder (emotional) überfrachtet zu wirken. Bei dem Ansatz, “die komplette Geschichte des Holocaust” zu erzählen, empfinde ich das als bemerkenswerte Leistung. Wenn mehr Zeit gewesen wäre, hätte ich mir mit Sicherheit auch noch das International Spy Museum oder das Museum of Natural History angesehen. Leider schließen alle Ausstellungen zwischen 17 und 18 Uhr. Macht ja aber nichts. Hab ich gleich ein Ziel für den nächsten Trip nach D.C. :)


  • 3 Comments - Latest By:
    • Heike
      Suuuuper schöne Fotos! Mehr Worte bedarf es hier gar nicht, die muß man einfach nur auf sich wirken lassen. Viele Grüße Heike
    • Holger
      Hey Marco, die Pics sind echt astrein. Trotz (oder gerade) meines Wissens um Dein Können beim fotografieren, bin ich immer wieder ...

  • Let’s go, Phillies!


    Alle die an dieser Stelle die ersten Herbstfarben der Neuengland-Staaten erwartet haben, muß ich noch etwas vertrösten. Leider ist das für diese Gegend typische Rot der Blätter noch nicht so weit. Deshalb habe ich den Beginn meines ein- bis zweiwöchigen Trips um ein paar Tage verschoben.
    Dafür gibt’s aber ein anderes Highlight zu sehen. Ich hab es endlich in Angriff nehmen können, mir ein Spiel der Major League Baseball anzuschauen. Philadelphia Phillies (immerhin die Gewinner der World Series 2008) gegen die Florida Marlins. Auch wenn die Phillies die Partie leider verloren – glaube ich ;) – war’s ‘ne tolle Stimmung und ein guter Ersatz für den eigentlich geplanten Urlaubsstart (der ja eh noch kommt).

    Der Citizens Bank Park ist das Home Field der Phillies und war natürlich wie immer rappelvoll.

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    Daß ich dadurch nur einen Stehplatz ergattern konnte, war aber gar nicht so schlimm. Auf die Art konnte ich mich völlig frei bewegen und das Spektakel von allen Seiten anschauen.

    Cole Hamels am Werk.

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    Pedro Feliz

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    So ein bißchen pummelig sehen einige der Spieler ja schon aus (etwa im Vergleich zum Football). Macht ja aber nichts. Denn wie es mal jemand formulierte – Hey man, it’s a thinking game! (Ist ja auch ein Denksport!) :) -, hängt ein Sieg nicht unerheblich mehr von der besseren Spieltaktik ab. Ab und zu muß dann aber trotzdem mal einer loswetzen.

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    Ein Besuch bei einem Baseballspiel ist ja durchaus was für die ganze Familie. Daher waren natürlich auch jede Menge Kinder unter den Fans. Autogramme von den Helden gab es dann aber trotzdem erst zum Schluß.

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    An dem Spieltag wurde auch kräftig die deutsche Herkunft der meisten Menschen in der Gegend von Pennsylvania gefeiert. Dies bedeutete, daß am German Heritage Day…

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    … leider auch die in diesem Zusammenhang und für US-amerikanische Verhältnisse unvermeidliche, bayrische Folkloregruppe nicht fehlen durfte.

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    Da ließ ich mir als gelegentliche Pausenmusik “Oh, wie ist das schön…” schon eher gefallen. Allerdings gibt der obligatorische, lustige Typ in Lederhosen Einblicke in das hiesige Verständnis von deutscher Kultur. *heul* ;)

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    War trotzdem witzig, und als sich das Stadion leerte, hatte ich noch die Gelegenheit für ein paar mehr Aufnahmen.

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    Am Ende war ich dann noch um zwei coole Phillies-Shirts reicher … und unverschämt viel Geld dafür ärmer. ;) Naja, gehört dazu. Die Jungs wollen ja von was leben.

    Allzu lang werde ich mich nicht mehr in den Staaten aufhalten. Ein paar Eindrücke von meinem Urlaub irgendwann ab nächste Woche werden sich aber bestimmt hier noch wiederfinden.

    PS: Passt zwar nicht wirklich zum Thema dieses Artikels. Aber irgendwer von Euch wollte wissen, wie denn die Amish People eigentlich aussehen und wo man ihnen im normalen Leben begegnen kann. Nun, da ich die Leute nur ungern wie Touristenattraktionen fotografieren möchte, warte ich mal lieber auf eine eher unauffällige Gelegenheit. Aber folgende Szene (gerade heute vor ein paar Stunden aus dem Auto aufgenommen) ist im hiesigen Straßenverkehr keine Seltenheit.

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  • Hunt for Red October


    On the road again. :) Endlich Urlaub!

    Bis Ende nächster Woche werde ich die Herbstfarben der Neuengland-Staaten bestaunen. Je nachdem wie weit ich in dieser Zeit komme, wird mich der Trip bis in den nordöstlichsten Bundesstaat – bis nach Maine führen.

    Heute habe ich die ersten Kilometer zurückgelegt und bin mittlerweile im nordwestlichen Connecticut angekommen. Von hier in Salisbury, CT, geht’s morgen weiter nach Norden in Richtung der Berkshires in Massachusetts. Die Farben der Blätter sind schon sehr schön und animieren mich, alle paar Kilometer anzuhalten und die Kamera zu zücken. Von daher gibt’s hier schonmal einige Eindrücke vom Weg nach und von der Gegend rund um Cornwall Bridge, Connecticut.

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    Na dann, wünscht mir mal Happy Hunting! :)


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  • Extension Time


    Erfreuliches gibt es zu berichten. :)

    Zuerst einmal werde ich nicht wie ursprünglich geplant schon nächstes Wochenende im Flieger zurück nach Deutschland sitzen. Was ich nicht mehr für möglich gehalten habe, ist doch noch eingetreten. Mein Auslandsvertrag wurde in quasi letzter Sekunde verlängert. :) Bis mindestens Anfang Dezember werkle ich also weiterhin für und mit den Kollegen in Lancaster. Nicht daß ich mich jetzt so davor gruseln würde, in die Heimat zurückzukehren. Aber so unmittelbar nach meinem kleinen Urlaub vorletzte Woche hätte ich die kurz bevorstehende Abreise eher als Flucht empfunden.

    Die zweite Sache, von der ich mit ebenso viel Freude berichten kann, ist die sehr schöne Bereicherung meiner Bilder-Galerien um die Aufnahmen von ebenjenem häufig erwähnten Kurztrip in die Neuengland-Staaten. Auch wenn mir das Wetter nicht jeden Tag gnädig gestimmt war (und das gehört im Herbst auch dazu), kann ich sagen, daß mir sehr viele prächtige Bilder gelungen sind, in denen ich diese phantastische Färbung der Blätter festhalten konnte. Jetzt gibt’s erstmal zusätzlich zu den bereits gezeigten ersten paar Fotos des letzten Eintrags eine Kostprobe aus dem White Mountain National Forest in New Hampshire, der an diesem Tag durchaus seinem Namen alle Ehre machte. Es war nämlich der erste Tag mit Schnee, auch wenn zu dem Zeitpunkt an der Flume Gorge nur noch ein paar Reste davon übrig waren.

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    In den etwa 10 Tagen hab ich es bis fast in die nordöstlichste Spitze der Vereinigten Staaten geschafft. Auf Cadillac Mountain im Acadia National Park in Maine stand ich an der Stelle, wo man theoretisch der Erste sein kann, der auf US-amerikanischem Boden den Sonnenaufgang sieht. Aber auch im Tal darunter gab es jede Menge Futter für meine Linse. Hier z.B. der Jordan Pond Shore Trail.

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    Das soll’s an Kostproben aber auch erstmal gewesen sein. Aufmerksame Besucher der Bildergalerien auf meiner Hauptwebseite www.boltz-online.com werden es vielleicht schon bemerkt haben. Dort findet man bereits in der Ostküstenkarte der USA einen “beleuchteten” Kartenabschnitt sowie einen direkten Link unterhalb der großen Weltkarte namens “Neuengland, USA”. Dahinter verbirgt sich das “Gesamtkunstwerk”. ;) Ja, ich war schon ganz fleißig und habe tüchtig an neuen Seiten gefeilt. Ich werd Euch aber noch so lange auf die Folter spannen, bis ich alles selbst in Ruhe getestet und durchgesehen habe. Es dauert also noch etwas, bevor ich die Galerie scharf schalte. Die meisten von Euch wollen ja aber bestimmt soundso wieder die persönliche Präsentation der Fotos genießen. :)

    PS: Mittlerweile ist die Galerie natürlich ohne jegliche Einschränkungen einsehbar.


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  • Dunk you very much


    Sie sind zur Zeit zwar nicht die Besten, aber hey, was für ein Spiel gestern Abend: Philadelphia 76ers vs. New Jersey Nets. Ich hab vor Jahren selbst Basketball gespielt. Insofern ist mir eine Begegnung der NBA dann doch “etwas” vertrauter als Baseball oder Football. ;)

    Und eine richtig teure Eintrittskarte für das Wachovia Center in Philadelphia war’s mir auch wert. Na gut, da hatte ich nicht wirklich eine Wahl – auch wenn sich herausstellte, daß sehr viele Plätze leer blieben. Relativ kurzfristig (2 Tage vor dem Spiel) und bei einer einzelnen Karte, die ich kaufen wollte, hätte ich für ganz billig irgendwo unter dem Hallendach sitzen können – oder für happige 85 Dollar direkt hinter der Coaching Zone. Egal, sowas seh ich nicht jeden Tag. Also gönnte ich mir den Platz am Spielfeldrand inklusive Fist Bump mit Jason Kapono, Guard und Forward der Sixers. Yes! :)

    Samuel Dalembert und Brook Lopez beim Tip-Off.

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    Rafer Alston im Angriff, bedrängt von Louis Williams und Elton Brand.

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    Obwohl mit 2,13 m exakt gleich groß, erspringt sich Brook Lopez ein paar Zentimeter Vorteil gegenüber Jason Smith.

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    Zuerst wollte mich die Security mit meinem großen Teleobjektiv gar nicht reinlassen. Das sei ihnen zu professionell, und ich bräuchte eine Presse-Akkreditierung. Ist natürlich Käse. Die wollen nur verhindern, daß ohne explizite Freigabe hochwertige Nahaufnahmen der Spieler irgendwo im Internet auftauchen. Ich hab ‘n bißchen rumgemault, bin um die Ecke gegangen, hab die Objektive getauscht, bin mit der kleineren Linse auf der Kamera und dem Tele ganz unten in der Tasche zurück … und schon war ich drin. :P Bis ich dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit dezent auf mein “nicht genehmigtes” Objektiv hingewiesen wurde (das Ding fällt auf), hab ich ja aber – wie ihr sehen könnt – so einige Close-Ups schießen können, bevor ich’s wieder verstauen mußte. Wäre aber auch jammerschade gewesen, wenn ich die Cheerleader nicht so nah ranbekommen hätte ;) – auch wenn sie gerade mal nichts zu tun hatten.

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    Eigentlich waren die Gäste die Favoriten dieser Partie, und über weite Strecken des Spiels wurden sie dieser Rolle auch gerecht. Trotz der verletzungsbedingt dünn besetzten Auswechselbank der Nets konnten sich die Gastgeber nur selten in Führung bringen und wußten auch ihren Heimvorteil lange nicht so recht zu nutzen. Im allerletzten Viertel legten die Sixers aber eine phänomenale Aufholjagd hin, in der sie ganze 10 Punkte Rückstand wettmachten.

    Marreese Speights versenkt einen seiner zahlreichen Slam Dunks dieses Spiels.

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    Noch in den letzten 30 Sekunden lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den spielentscheidenden Vorsprung. Am Ende stand es dann nach zwei aufeinanderfolgenden 3-Punkte-Würfen durch Andre Iguodala jedoch 97 zu 94 für Philadelphia.

    Nach meinen Erlebnissen beim Baseball und Football wurde es aber auch Zeit, daß ich mal die Heimmannschaft gewinnen sehe. ;)

    Euch noch ein schönes Restwochenende!


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  • Gotham City


    Da ich mich vor längerer Zeit schon einmal mehrere Tage dort herumgetrieben habe, war ich bis zum letzten Moment eher zurückhaltend gestimmt, was einen erneuten Trip nach New York City anging. Der Rückweg von Neuengland Mitte Oktober hatte mich ja schon auf die Entfernung eines Steinwurfs an den Big Apple herangeführt. Und als ich mich bereits durch die Bronx geschlängelt hatte und mich kurz vor der George Washington Bridge spontan entscheiden wollte, ob ich nach Manhattan abbiege oder doch einfach nach New Jersey und Pennsylvania weiterrolle, fing es plötzlich an zu regnen. Dies nahm mir die Entscheidung ab, was ich dankend akzeptierte, da ich von der mehrstündigen Rückfahrt von Maine eh schon reichlich geschlaucht war.

    Aber der vergangene Samstag war irgendwie eine der wenigen verbleibenden Chancen, “Gotham City” während meiner Zeit hier doch noch einen Besuch abzustatten, ohne mich den Thanksgiving-Touristenhorden aussetzen zu müssen.

    Nach ca. 3 Stunden Fahrt konnte ich dann auch mein Auto in der Nähe des Central Park in einer Tiefgarage stehen lassen – die horrenden Parkgebühren besser ignorierend. ;) Mein erster und letzter Trip nach NYC war etwas mehr als ein halbes Jahr vor 9/11. Von daher stand auch ein Abstecher zum Ground Zero auf meinem Plan. Allerdings ist das große Loch in der Skyline auch schon aus einiger Entfernung betrachtet sehr offensichtlich, sofern man mit dem alten Anblick vertraut ist oder ihn sogar “noch intakt” bereits fotografiert hat. An die Baugrube selbst kommt man als Normalsterblicher nicht wirklich nah genug heran, um einen übermäßig aussagekräftigen Schnappschuss davon zu machen. Hier trotzdem mein Blick durch den Bauzaun.

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    Gleich um die Ecke sind übrigens die “Könige des Universums” am Werke. ;)

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    Da an dieser Stelle bisher kaum Aufnahmen “mit mir drauf” zu sehen waren, kommt hier also mal ein Schnappschuss für alle, die sich fragen, ob ich mich in den letzten 4 Monaten äußerlich (bzw. in Breite, Höhe, Alter etc.) verändert hab. Der Boltzi auf dem Rockefeller Center (“The Top of the Rock”) mit Blick auf Downtown Manhattan, mit dem auffälligen Empire State Building und (wer meine erwähnte Nachtaufnahme von vor fast 10 Jahren kennt) den dahinter auffällig NICHT vorhandenen Twin Towers.

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    Was mir beim Herumstromern in den vielen Straßenzügen und beim Relaxen im Central Park diesmal besonders aufgefallen ist: Diese Stadt genügt sich selbst – im positiven Sinne. Ich glaube, als New Yorker muß man seine Stadt niemals verlassen, und man wird im normalen Alltag bis auf die Weitläufigkeit der freien Natur trotzdem nichts vermissen. Und selbst von Letzterem kann man sich im riesigen Central Park eine gewisse Illusion aufrecht erhalten … mit einem leckeren, frischen Kaffee vom nahegelegenen Starbucks in der Hand. :) Ok, die Frage, ob das dann für alle Belange des Lebens reicht, laß ich mal unbeantwortet im Raum stehen.

    Auf der East Side: Vermutlich verirrt sich nur jede vierte Tourist hierher, aber ich wollte diesen speziellen Ort dann doch einmal mit eigenen Augen gesehen haben. Und irgendwie hab ich jetzt gerade Bock, wieder mehr Blog-Kommentare zu provozieren (Ihr seid ganz schön faul geworden). ;) Wer also weiß, vor welchem Gebäude diese geringfügig dejustierte Wumme steht, darf es gleich hinausposaunen. Naja, ist nicht wirklich schwer…

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    Unter all den nachhaltigen Spuren, die die Anschläge des 11.Septembers sichtbar in der Stadt hinterlassen haben, ist auch und vorallem die erhöhte nächtliche Polizeipräsenz an fast allen berühmten Locations, sowie die ärgerlichen Sicherheitskontrollen z.B. im Empire State Building. Da ich bei meinem ersten NYC-Trip vor fast 10 Jahren noch kein Fotostativ besaß und meine Nachtaufnahmen vom Observation Deck des Empire State deshalb eher suboptimal waren, hatte ich mir dieses Mal fest vorgenommen, das Einfangen von erheblich besseren Bildern nachzuholen. Doch dabei hatte ich die sogenannten Sicherheitsvorschriften nicht bedacht. Stative sind da oben nicht erlaubt. Meiner Ansicht nach nur ein Vorwand, um den Umsatz aus dem Verkauf von Bildern im Souvenir-Shop nicht zu schmälern.

    Ob der Balance-Akt der auf der Brüstung aufgelegten Kamera (inkl. erhöhtem Puls ;) ) auch zu vernünftigen Bildern dieser atemberaubenden Aussicht geführt hat, kann ich im Moment noch nicht einschätzen. Die “größeren” (EOS-)Fotos vom Empire State Building genauso wie die vom Time Square habe ich im Moment noch nicht durchgesehen. Aber dieser Blog-Eintrag steht ja soundso bereits unter dem Motto, mehr Selbstporträts zu präsentieren.

    Schon wenige Minuten am Time Square kommen einem vor wie ein sehr surreales Erlebnis. Der ganze Platz schreit permanent irgendwie nur nach Paaaaartyyyy! Achso ja, die meisten Leute dort machen auch genau das. :) Wenn ich nach 12 Stunden City Hiking nicht schon so müde gewesen wäre und nicht 3 Stunden Rückfahrt vor mir gehabt hätte – ich hätt’s noch ein bißchen länger da aushalten können. ;) Und wenn das schon an einem stinknormalen Samstagabend dort so hochhergeht… Jeder der den “Drop of the Ball” und die Millionen von Menschen zu Silvester schonmal erlebt hat, wird wissen, wovon ich spreche.

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    Alles in allem hat es sich auf jeden Fall gelohnt, ein zweites Mal dort hingefahren zu sein. Ein drittes Mal (irgendwann) schließe ich hiermit definitiv nicht aus. :)

    Da ich nicht erst einen neuen Blog-Eintrag tippen wollte, schieb ich folgendes einfach hier mit ein. Gelohnt hat sich nämlich auch letzte Woche wiedermal die abendliche Fahrt nach Philadelphia zu einem Konzert in der Electric Factory. Sie sind schon seit 20 Jahren im Geschäft (ist das echt schon so lange?), hatten eine Pause eingelegt und sind seit kurzem wieder da: The Cranberries. War ein tolles Konzert, und die gute Dolores O’Riordan hat selbst nach so langer Zeit nichts von ihrer Energie oder ihrem Charme verloren. Rock it, Baby! :)

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    Und noch ein weiterer Nachsatz. Mittlerweile sind komplett alle (vorzeigbaren) Bilder, die in den letzten Monaten entstanden sind, auch auf meiner Haupt-Webseite www.boltz-online.com unter dem Link “Fotografie” zu sehen – inklusive der hier erwähnten NYC-Fotos. Die beiden Galerien heißen “USA 2009″ sowie “Neuengland, USA” und sind über die Weltkarte bzw. die direkten Verlinkungen unter ebenjener Karte zu erreichen.

    Meine Zeit in den USA geht nun wirklich langsam ihrem Ende entgegen. Am 5.12. werde ich mit 99%er Wahrscheinlichkeit ;) im Flieger zurück nach Deutschland sitzen. Was aller Voraussicht nach bis dahin noch passieren dürfte, wird vermutlich nicht so spannend sein, um zwingend an dieser Stelle davon zu berichten. Demnach verabschiede ich mich vorerst von der amerikanischen Blogger-Front und hoffe, Ihr hattet Spaß beim Lesen. Wir sehen uns!

    Marco


  • 2 Comments - Latest By:
    • Marco
      Und da haben wir einen Gewinner. ;) Absolut korrekt, es ist Carl Fredrik Reuterswärds Skulptur "Knotted Gun" (oder auch "Non ...
    • Uli
      Erster - UN-Hauptquartier :-)) So, jetzt wird's auch langsam Zeit, dass Du Dich wieder in Good Old Germany blicken lässt - ...

  • A Hundred Things I Love And Hate About You


    Seit einer Woche bin ich nun wieder zurück aus den USA. Und nachdem ich festgestellt habe, daß ich doch so einige Gewohnheiten der letzten 4 Monate schon vermisse und naheliegenderweise auch schon sehr häufig gefragt wurde, was ich denn nun gut oder nicht gut fand, wird es Zeit für meine persönliche “Love & Hate”-Liste von Dingen, an denen man meines Erachtens als Europäer im Land der unmöglichen Begrenztheiten ;) sehr viel Gefallen aber auch reichlich viel Anstoß nehmen kann.

    Wer mit mir über einige dieser Punkte (oder auch alle) gerne streiten möchte, ist hiermit herzlich eingeladen. Wer glaubt, das nicht tun zu müssen, hat gemerkt, daß ich diese Auflistung selbst für absolut subjektiv, total polemisch, völlig überzogen und natürlich unzulässig verallgemeinernd halte und außerdem alles andere als ernst meine. ;) Mindestens einer von Euch dürfte sich angesichts manchen Wortlauts reichlich copied & pasted vorkommen. Keine Sorge, die Nachricht an Dich war ein Unikat, und die Idee zu diesem Blog-Artikel entstand während des Schreibens dieser Email.

    Hier nun trotz der Nummerierung ohne besondere Reihenfolge oder Priorisierung …

    Pro: Dinge, die ich vermisse


    1. Der Ausblick auf die Landschaft in meiner Gegend in Pennsylvania (und eigentlich fast überall, wo ich mich herumgetrieben habe).
    2. Eine Herbstfärbung wie aus dem Malkasten.
    3. Der Anblick von Einspännern auf Lancasters Straßen und Pferdetränken vor dem Wal-Mart. Die meisten Autofahrer sind von den Amish als Verkehrsteilnehmer zwar eher genervt. Aber ich fand’s witzig. :)
    4. Klondike Bars
    5. Die (im Gegensatz zu anderen Ländern!) gefühlte Gleichgültigkeit gegenüber Ausbildungsabschlüssen, Berufsbezeichnungen oder akademischen Titeln und ihre geringe Bedeutung für die berufliche Gleichberechtigung (natürlich abgesehen von der nötigen fachlichen Eignung). Kaum jemand trägt so etwas in seinem Namen, und kaum jemanden interessiert es. Es ist für das Miteinander das, was es ist: völlig egal.
    6. Die Unkompliziertheit bei fast allen Dingen des täglichen Lebens.
    7. Steuerfreiheit auf Elektronik- und Fotoartikel bei Bestellung auf Amazon und Lieferung nach Pennsylvania.
    8. Die Großzügigkeit und Gastfreundlichkeit der meisten Menschen.
    9. Einladungen zum Barbecue und Thanksgiving Dinner.
    10. Kostenloser Kaffee im Büro, und sogar ganz brauchbarer.
    11. Amish-Bier
    12. Rechts abbiegen trotz roter Ampel (jedenfalls in den meisten Bundesstaaten). Als Ossi geht mir bei der Erinnerung an den (omnipräsenten) Grünen Pfeil das Herz auf. Und dabei ist da noch nicht mal einer! ;)
    13. Die Mittelspur mancherorts auf den Straßen, die einem hilft, sich problemlos und zügig in den Verkehrsfluß einzufädeln.
    14. Mein Mustang.
    15. Die generelle Verfügbarkeit von jeglicher Art Konsum, d.h. 24/7 oder zumindest späte und damit arbeitnehmerfreundliche Ladenöffnungszeiten. Und das scheint auch mit(!) einem gewissen Schutz von Angestelltenrechten oder Tagen der “Besinnung” zu funktionieren (für Letzteres sollte jeder selbst Verantwortung tragen können).
    16. Ein bißchen Pro: Der problemlose und jederzeit mögliche Zugriff auf eine reichhaltige Auswahl (leider auch ungesunden) Essens. ;)
    17. Die Vielfalt und Masse des für jeden Geschmack und für jede Stimmung etwas bereithaltenden Unterhaltungsangebots, egal ob TV oder Kino oder Theater oder Musik.
    18. Kino-Werbung beginnt bis zu eine halben Stunde VOR dem angegebenen Filmstart und zeigt dann größtenteils Mini-Making-Ofs, Filmvorschauen und TV-Programmhinweise. Direkt vor dem Filmbeginn laufen fast ausschließlich Trailer. Man wird also kaum von Produktwerbung genervt.
    19. Alle Filme laufen in “Originalversion” … ;)
    20. TV-Sender mit bis zu 8 Folgen Scrubs pro Tag.
    21. The Daily Show with Jon Stewart.
    22. The Colbert Report.
    23. Konzerte von Bands, die sich normalerweise nur alle paar Jahrzehnte für einen einzigen Auftritt nach Deutschland verirren. Bei irgendeinem ihrer US-Gigs sind sie selbst für eine Anfahrt von Pennsylvania aus immer noch in Reichweite.
    24. Digitales Satellitenradio mit Kanälen, die exakt meinen Musikgeschmack treffen. Ich nenne es “Bildungsradio” ;) (siehe Unterhaltungsangebot).
    25. Ich bin versucht, zu schreiben “der billige Sprit” (zuletzt ca. 45 Eurocent pro Liter!). Das hat jedoch eine nur allzu bekannte Kehrseite bzw. eine zweifelhafte wirtschaftliche sowie indirekt leider auch verteidungspolitische Komponente in den USA und sollte von daher besser nicht herbeigewünscht werden.
    26. An allen(!) Tankstellen kann man direkt an der Zapfsäule mit Karte bezahlen.
    27. Raucher sind eher eine Randerscheinung. Von daher gibt’s trotz des beinahe umfassenden Rauchverbots in öffentlichen Einrichtungen fast nirgendwo separate Raucherräume in Restaurants und Kneipen, aus denen der Dunst soundso rüberziehen würde, sobald einer die Tür öffnet. Aber OK, ich leide mit den armen Mitmenschen, die dann draußen und evtl. in der Kälte paffen müssen… ;)
    28. Baseballspiele als Wochenendausflüge für Daddy und seine Kinder.
    29. Nahezu alle öffentlichen Einrichtungen (Hotels, Motels, Tankstellen, Cafés, Donut-Shops, Restaurants, Burger-Buden…) haben einen frei zugänglichen WLAN-Hotspot. Lückenloses, mobiles Internet ist in Großstädten Realität!
    30. Die sehr viel lockereren Umgangsnormen, wo man – auch wenn’s fast immer nur oberflächlich ist – mit jedem mal hier und da ein freundliches Wort wechselt und ansonsten jeden sein Ding machen läßt. Da paßte ich irgendwie rein. Hier hab ich nach den ersten paar Tagen und im direkten Vergleich das Gefühl, ein Lächeln müsse man aus den Leuten mehr rauskitzeln. Von allein ziehen die wenigsten mal die Mundwinkel hoch – scheint mir. Mag vielleicht daran liegen, daß hier gerade Winter ist und es nachmittags um 4 dunkel wird…!?




    Contra: Dinge, bei denen man an Amerikanern (zumindest in Pennsylvania) verzweifeln oder sich wenigstens über sie amüsieren kann ;)


    1. Die Vernarrtheit in Waffen (bei mehreren meiner jagderfahrenen Kollegen, ihren Ehefrauen und ihren halbwüchsigen Kindern) und die Vorstellung ein Recht darauf, wenn nicht sogar die Pflicht zu haben, sich und seine Familie mit einem geladenen Schießeisen im Haus zu verteidigen.
    2. Deer Hunting Season
    3. Die verblödende Ideologisierung bei allem, was Politik angeht (vorgegackert durch die meisten TV-Medien).
    4. Einige erzkonservative, fast schon hasserfüllte und dabei doch nur Unsinn oder Halbwahrheiten verbreitende Radio-Talker.
    5. Demonstranten gegen die Gesundheitsreform, die Barack Obama allen Ernstes und mit voller Überzeugung gleichzeitig als Nazi und als Kommunisten beschimpfen, der Oma den Stecker vom Atemgerät ziehen will und die behaupten, er wöllte den Sozialismus einführen. Dabei wissen die wenigsten, was Sozialismus überhaupt ist.
    6. Town Hall Meetings zur Gesundheitsreform, in denen die Leute ihre gewählten Repräsentanten und sich gegenseitig nur niederbrüllen und eigentlich gar nicht zuhören wollen.
    7. Fox News
    8. Glenn Beck von Fox News!!
    9. CNN(!)-Nachrichtensendungen, in denen zur Prime Time eine halbe Stunde über die Geburt von Achtlingen in Virginia berichtet wird, aber nur 5 Minuten über den G20-Gipfel in Pittsburgh.
    10. Nahezu die gesamte Republikanische Partei
    11. Sarah Palin
    12. Sarah Palins Buch “Going Rogue”.
    13. Menschen, die Sarah Palins Buch “Going Rogue” gelesen haben und diese Frau gern als nächste US-Präsidentin sähen.
    14. Der Gedanke, Sarah Palin könnte irgendwann die nächste US-Präsidentin sein… aber ich schweife ab.
    15. Die meisten Abgeordneten der Demokratischen Partei im Repräsentantenhaus des US-Kongresses.
    16. Das weit verbreitete Desinteresse für alles, was jenseits der eigenen Landesgrenzen passiert und die Ansicht, aufgrund amerikanischer Freiheitswerte ein Recht auf dieses Desinteresse zu haben und auch noch stolz darauf sein zu dürfen.
    17. Drive-In Bankschalter. Na gut, man spart den größeren Parkplatz. Aber trotzdem, mal ehrlich… ;)
    18. TV-Werbespots für Fußcreme, in denen Senioren von ihren blutigen Füßen berichten.
    19. Die zwar angenehm stressfreien, aber dafür trotzdem lächerlich niedrigen Geschwindigkeitsbegrenzungen.
    20. Der furchtbar passive und ignorante Autofahrstil, bei dem jeder andere Autofahrer noch nicht mal annäherend an der eigenen Wahrnehmung zu kratzen scheint.
    21. Die von Puritanismus geprägte, total verklemmte, aber gleichzeitig völlig enthemmte Festlegung, worin größere Gefahr für die Entwicklung von Kindern liegt: in brutaler Gewalt oder in ein bißchen nackter Haut in jeglicher Art Entertainment. Es ist nach amerikanischer Ansicht leider eher der blanke Hintern. Ergebnis sind dann die sich daraus ergebenden Herz-Rausreiß-Szenen in Filmen im Fernsehen am Sonntagvormittag um 10 Uhr, der ebenfalls daraus resultierende Tittenmangel im Free-TV (Welchen Schaden soll das bei einem Kind anrichten? Welchem Jugendlichen ist gut getan, sowas nur “verboten” und heimlich zu Gesicht zu bekommen? Und wir sprechen hier nicht von Pornografie…!) sowie die doppelmoralische “verbale Sauberkeit” in der Öffentlichkeit (inklusive raus-gepiepter, aber immer noch wahrnehmbarer Schimpfwörter in TV oder Radio) und der andererseits trotzdem verbreitete, fast schon demonstrative Fäkalhumor von Kerlen, wenn sie unter sich sind.
    22. Bier mit Erdbeergeschmack
    23. Oktoberfest-Imitate, die für deutsche Kultur gehalten werden.
    24. Der miserabel abgesicherte Arbeitsmarkt, wo man selbst als Hochqualifizierter im Ernstfall am Morgen noch nicht weiß, ob man am Abend noch einen Job hat.
    25. Mehr als 20 Urlaubstage pro Jahr sind eine Ausnahme und fast ausschließlich Mitarbeitern vorbehalten, die mindestens 10 Jahre für das Unternehmen tätig sind.
    26. Die eher selten existierenden Kranktage-Regelungen in Firmen, was bewirkt, daß mit aller Regelmäßigkeit die Angestellten – angesichts der Tatsache, sonst Urlaubstage nehmen zu müssen – röchelnd und rüsselnd zur Arbeit kommen und ihre Kollegen anstecken.
    27. Mitbürger, die Vegetarismus für schlechtes Benehmen oder/und unpatriotisch und den Klimawandel für eine Erfindung von “schwuchteligen Europäern” halten.
    28. Die Überzeugung, jeden Aspekt des täglichen Lebens auf Gott und “Seinen Willen” oder die Liebe zum Vaterland beziehen zu müssen, mit der Folge, sozialen Abstieg, Krankheit und selbst Mord und Totschlag als von höherer Instanz gelenkt anzusehen.
    29. Die selbst in Parks ausschließlich asphaltierten Wege
    30. Die miesen und oft löchrigen Straßen in Innenstädten bzw. solche weiter außerhalb, auf denen es jenseits von Wohnsiedlungen weder Fuß- noch Radwege gibt, weshalb Spazierengehen oder Joggen zum echten Abenteuer wird und u.a. kaum einer mal irgendwohin zu Fuß geht (kausale Kette vermutlich eher umkehrbar).
    31. Die ausschließlich maximal zweilagigen Papiertaschentücher, die beim ersten Benutzen sofort zerreißen.
    32. Die Vorstellung, daß gutes Essen immer fettig glänzen und triefen muß.
    33. Die unmögliche Ess-”Kultur”, bei der Nahrungsaufnahme als Notwendigkeit betrachtet und deshalb möglichst to-go oder am Schreibtisch oder selbst im Restaurant unter 30 Minuten erledigt wird und die Bedienung unaufgefordert die Rechnung bringt, wenn man beim Tellerabräumen nicht sofort ein Dessert bestellt.
    34. Das endlose Zivilklagesystem, bei dem jeder kleine Provinzanwalt einer armen Mutti erfolgreich einreden kann, daß sie McDonalds wegen des zu heißen Kaffees verklagen sollte, den sie sich aus Blödheit selbst über die Buchte gekippt hat.
    35. Die Geldscheine, die selbst nach 4 Monaten auf den ersten Blick in’s Portemonnaie immer noch alle gleich aussehen.
    36. Das nicht-metrische System.
    37. Warme Kartoffelchips als Beilage zum Salat.
    38. Das fehlende Wissen, daß ein Brötchen aus mehr als 1/4 Weißteig und 3/4 Luft bestehen und Brot mehr als nur Mais-Toastbrot sein kann.
    39. Die angeblichen Sicherheitsvorschriften, die besagen, in gewissen Firmenkantinen oder sogar Hotels ausschließlich Pappgeschirr und Plastikbesteck anbieten zu dürfen.
    40. Die nicht gerade überzeugend erläuterten Sicherheitsbestimmungen, an sehr vielen touristischen Orten kein Fotostativ benutzen zu dürfen, wie z.B. auf der Aussichtsplattform des Empire State Building oder den Stufen des Lincoln Memorials.
    41. Die weit verbreitete, fast schon paranoide Angst vor dem Alleine-durch-die-Gegend-spazieren und vor dem bösen (respektive meist schwarzen) Mann in Großstädten zu später Stunde.
    42. Das Verständnis von Privatbesitz, das dazu führt, vor den meisten Grundstücken oder auch kleineren Wäldern No-Trespassing-Schilder aufzustellen, bei deren unüberlegter Missachtung Uncle Marvin mit der Schrotflinte auf einen anlegen darf und dafür vor Gericht auch noch Recht bekäme. Ok, Letzteres vielleicht nur während der Deer Hunting Season… ;)
    43. Die selbst bei sibirischen Minusgraden oder schweißtreibendem Shorts- und T-Shirt-Wetter auf eisige 15 Grad runtergekühlten, zugigen, zusätzlich auch noch furztrockenen, augenreizenden und von daher potentiell gesundheitsgefährdenden Läden, Kneipen und Kinos(!).
    44. Die eigentlich freundlich oder zurückhaltend gemeinte Art, “very interesting” zu sagen, aber doch “fucked up” zu meinen.
    45. Selbst bei Temperaturen nur kurz über Null, manchmal sogar bei Schnee, laufen in Pennsylvania (und auch in anderen Bundesstaaten wie z.B. Arizona) einige Leute in Shorts, T-Shirt und Flip-Flops herum (leider auch als Vorbilder für ihre Kinder). Das ist nicht wirklich ein amerikanisches Phänomen, das machen die Kiwis in Neuseeland auch, sobald auch nur ein einziger Sonnenstrahl zu sehen ist. Ich nenne es den Flip-Flop-Effekt – wenn man also denkt, daß Temperaturen unter 25 Grad nur eine kurzweilige Laune der Natur sind, und sobald Regen oder Schneefall aufhören, es sofort wieder warm ist. Hartgesotten oder ein bemerkenswertes Temperaturempfinden! :)
    46. Trennwände in öffentlichen Toiletten, die den meisten Menschen gerade mal bis zur Brust reichen und die auch sonst alles andere als blickdicht gebaut sind. Wer will schon versehentlich einen Blick auf jemanden werfen, der gerade auf’m Topp sitzt…
    47. Der TV-Prediger auf WGN.
    48. Kühlschränke, die dreimal so viel Strom fressen, wie meine Waschmaschine.
    49. Alle 5000 Sorten Peanut Butter.
    50. Die Bestellung eines Kaffees, dessen Bezeichnung etwa so lang ist wie dieser Blog-Eintrag (“triple grande half decaf two pumps of white mokka sirup soy milk and extra whipped cream not so hot double mokka macchiato”), und nachher macht das Mädel trotzdem nur 3 Kreuze auf meinen (unvermeidlichen!) Pappbecher.




    Vermutlich wird sich der eine oder andere von Euch mit seinen eigenen Erfahrungen und Eindrücken hier wiedergefunden haben. Und mit Sicherheit wird diese Liste von mir immer mal wieder erweitert oder verändert werden. Wer sich fragt, warum der Contra-Teil zeitweise länger ausfällt als der Pro-Teil und ob es demnach für mich in diesem Land nicht absolut furchtbar gewesen sein muß, dessen Aufmerksamkeit möchte ich darauf lenken, daß meine ganz persönliche “Hate”-Liste eigentlich fast nur Nebensächlichkeiten enthält (damit ist sie der “Love”-Liste stellenweise allerdings nicht unähnlich). Dies sind größtenteils eher typische (bis stereotype) Marotten der US-Amerikaner, die ich zwar durchaus wahrgenommen, die mir aber auf gar keinen Fall den Aufenthalt in den USA vermiest haben oder mich davon abhielten, erneut für längere, wenn auch nicht unbegrenzte Zeit dort zu leben und zu arbeiten. Es fällt mir leicht, über viele dieser Dinge (nicht alle!!) einfach hinwegzusehen oder mich an sie zu gewöhnen … mit einem entspannten Grinsen im Gesicht sowie einem überzeugten “I don’t give a shit.” auf den Lippen – und einem frei datierbaren Rückflugticket in der Tasche! :)

    Es bleibt mir nur noch zu sagen: “Yankee-Land, Du bist wirklich bewundernswert. Aber manchmal wollte ich Dir auch echt eine reinhauen!!”. ;)

    Lasst es Euch gutgehen!

    Marco

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  • 2 Comments - Latest By:
    • Marco
      Das war sie auf jeden Fall, und ich hoffe das kommt auch mit (oder trotz) dieser Liste zum Ausdruck. Man ...
    • Wolf
      Dass jeder Amerikaner stolz ist, eine Waffe im Schrank zu haben, habe ich selbst mehrfach gehört ("Sonst gäbe es hier ...

  • Reykjavík


    The Return of the Blog. :)

    Trotz einiger Unentschlossenheit hab ich mich nun also doch aufgerafft, für diesen Urlaubstrip durch Island einen Blog zu schreiben. Macht ja letztlich auch nicht mehr Arbeit, als einmal pro Woche oder so eine Massenmail zu tippen.

    Seit Freitagnacht bin ich in Reykjavík, oder einfach nur RVK, wie ich hier schon auf den üblichen T-Shirts im Souvenir-Shop gelesen habe. Puristen mögen mir verzeihen, daß ich bei Ortsnamen und ihren islandeigenen Lauten vielleicht und gelegentlich etwas weniger akkurat sein werde. Ich bemüh mich aber. Hauptsache niemand verlangt von mir die hundertpro richtige Aussprache …

    Der erste Tag war leider etwas verpieselt, was ja für das Land nicht ganz so selten ist. Von daher hab ich mich erstmal nur in Museen und Ausstellungen herumgetrieben. Erst am Abend kam dann tatsächlich für ca. eine Stunde die Sonne raus. Man hat ja aber nun nicht immer gleich das passende Motiv dazu parat. Mach was … ;)

    “Die Kanonen von Navarone” … oder was man dafür halten könnte – gibt’s zu bestaunen an der Orgel des monumentalen Kirchenbauwerk Hallgrímskirkja.



    Vom Turm dieser Kirche hat man auch einen sehr schicken Blick auf die Stadt, die übrigens, trotzdem sie Hauptstadt und damit auch größte “Metropole” Islands ist, doch eher sehr übersichtlich und gemütlich bleibt.



    An einem Wochenende schallt es einem in RVK aus jeder Bar und an jeder Straßenecke musikalisch entgegen. Diese Jungs hier hatten das gesamte Repertoire von Django Reinhardt bis Wolfgang Petry drauf.



    Isländer sind natürlich ganz stolz auf ihre Abstammung vom großen Erik. Aber wer hätte gedacht, daß eine uns allen nur allzu bekannte Politikerin ebenfalls ihre Wurzeln hier hat und ihre Vorfahren sogar in Puppenform ausgestellt sind. Ich hab schon immer gewußt, daß die Merkel was mit den Vikingern zu tun hat. :) (Gesehen im Saga Museum)



    So, na dann wünscht mir mal für die nächsten Tage und Wochen beständigeres Wetter und somit besseres Licht für’s Fotografieren. Aber nach nur einem Tag Grau-in-Grau mache ich mir da noch keine Sorgen. Ich melde mich in unregelmäßigen Abständen und wenn ich was spannendes zu erzählen habe.


  • 1 Comment - Latest By:
    • Silvia Ochlast
      Hey Marco! Du hast Merkel gefunden, wie cool :) Ich wünsche mir übrigens ein Photo aus Island! Das wichtigste an der Insel ...

  • Die Westfjords


    Jemand von Euch muß mir ganz dolle gutes Wetter gewünscht haben. Vielen Dank dafür. Das hat funktioniert! :) Seitdem ich mich in der nordwestlichsten Ecke Europas aufhalte, hat der Dauerregen aufgehört. Und die Wolkendecke hat immer wieder erfreulich viele Löcher, durch die viel Sonne durchkommt. Ich werde hier aber trotzdem weiterhin nur kleine Schnappschüsse posten und noch nicht die “großen” Bilder. Letztere will ich noch nicht ohne intensive Sichtung “zur Begutachtung” freigeben.
    (Nachsatz: Mittlerweile ist auch die Galerie mit den hochwertigen Aufnahmen online. Einfach klicken auf www.boltz-online.com und dort auf den Link “Fotografie” und “Island 2010″.)

    Im Moment befinde ich mich in Þingeyri (gesprochen Thingeyri), einem kleinen 200-Seelen-Dorf in den Westfjords – wobei 200 Einwohner hier schon eine regelrechte Megacity darstellen. In mancher Gemeinde, die auch auf der Karte als solche eingetragen ist, wohnen manchmal auch nur 2 Leute. Orte wie der geografisch westlichste Punkt des europäischen Kontinents – die Klippe heißt Látrabjarg – passen zum Beispiel in diese Kategorie. Nach 1 Stunde Fahrt über die fieseste Schotterpiste wähnt man sich am Ende der Welt (respektive Europas) und erwartet den obligatorischen, einsamen Leuchtturm. Und da wohnen dort doch tatsächlich noch Menschen.

    Aber egal. In Látrabjarg hat man mit dem Zählen von Schafen mehr zu tun… Oder mit dem Schießen der üblichen Steilklippen-Bilder! ;) (Das sind ca. 450 m Höhe.)



    Ein bißchen gemütlicher hab ich’s vorhin angehen lassen. Ein paar Fjorde weiter, am Svalvogar, ist zwar keine geografische Besonderheit zu verzeichnen. Ruhe zum Seele-baumeln-lassen ist aber genug.



    In den Vorbereitungen für diesen Urlaub hatte ich öfters mal über die ungewöhnlich hohen Kosten für den Mietwagen gesprochen. Einer von Euch hatte mir daraufhin den Tipp gegeben, (beim nächsten Mal) doch einfach mit dem eigenen Auto per Schiff vergleichweise preiswert nach Island überzusetzen, um somit Wagenmiete und Flug zu sparen. Nach einer Woche auf Island fühle ich mich ganz gut, dies nicht gemacht zu haben. Ich meine, ich hab ja so manchen Kilometer unasphaltierter Straße auf der ganzen Welt, egal ob Outback, Wüste oder Feldweg, schon hinter mich gebracht. Aber in Island muß ich feststellen, daß das der Normalzustand ist. Die Reparaturkosten für mein eigenes Auto hätte ich mit der Leihwagengebühr locker ausgeglichen. ;)

    Und so sieht’s aus, sobald man außerhalb von Reykjavík die (eine) Hauptverkehrsader verlässt.



    Es lebe der Allradantrieb und die hohe Radaufhängung. Da ist mein kleiner Geländewürfel echt Gold wert. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein. Aber nach der Rückkehr von Svalvogar über eine der besagten “Straßen” hat er fast schon ein bißchen stolz ausgesehen… ;)



    Trotz der abenteuerlichen Straßenzustände wird allerdings auch in der abgelegensten Mondlandschaft auf die richtige Verkehrsführung geachtet! :)



    Morgen geht’s weiter entlang der Fjords. Ich mach jetzt gleich “Feierabend”. Die Kneipe ist bis auf meine Wenigkeit völlig leer. Die machen mit mir hier gerade ihren Wochenumsatz. ;) Klar, in der Nebensaison ist halt kaum was los.

    Bis später!


  • 4 Comments - Latest By:
    • Ingo
      Sehr coole Fotos! Gerade mal alles gelesen und geguckt! :-)
    • Marco
      Kommt eigentlich eher darauf an, wieviele Fotomotive mich unterwegs so angrinsen. ;) Auf so einer ganz schlimmen Holperpiste sollte man ...