• (Beinah‘) Sieben Autos musst du fahr’n


    Sieben Autos haben wir zwar noch nicht, aber wir sind ab morgen (hoffentlich) schon bei Nummer 3. Und es sind ja noch ein paar Tage hier in Afrika. ­čśë Die Leidensgeschichte mit Mietwagen nimmt scheinbar kein Ende. Wir haben mittlerweile beide und unabh├Ąngig voneinander so einige Sachen von vergangenen Trips zu erz├Ąhlen, wenn es um Mietautos geht. Kann ja gar nicht anders sein, da├č wir auch hier in Namibia eine weitere Portion davon abbekommen. Aber keine Sorge, es geht uns gut. Nur den Autos irgendwie nicht. ­čśë

    Nach 3 sehr sch├Ânen Tagen an der K├╝ste in Swakopmund (dazu weiter unten mehr) wollten wir die Stadt gestern in Richtung Damaraland verlassen. Auf der schon ziemlich sandigen Ausfallstra├če f├Ąhrt ein gro├čer LKW an uns vorbei – und Klonk: Steinschlag in der Windschutzscheibe! Auch noch einer von der Sorte, der gr├Â├čer werden w├╝rde, vorallem bei dem Ger├╝ttel und Gehoppel auf den hiesigen Schotterpisten. Also wieder zur├╝ck in die Stadt und versucht, einen Laden bzw. eine Werkstatt zu finden, die uns das schnell wieder behebt. Nach einigem Hin und Her und der Entscheidung bzw. Empfehlung, da├č mal besser nicht selber zu machen (mit so einem Scheiben-Kit), standen wir schon vor einer Autoglaswerkstatt und haben doch lieber nochmal bei Europcar angerufen. Die haben uns dann aber eine Reparatur regelrecht untersagt und uns einen Tauschwagen zugesichert. Dauerte ein paar Stunden, die wir normalerweise schon lange h├Ątten unterwegs sein wollen und die wir nun halt in einem Caf├ę in Swakopmund abhingen. Naja, bei dem angenehmen Klima dort … gibt Schlimmeres. ­čśë

    Wagen kam, umgetauscht und losged├╝st. Hat auch alles prima geklappt mit unserer Ankunft an der n├Ąchsten Unterkunft, der Bambatsi G├Ąstefarm, noch vor Einbruch der Dunkelheit (im Dunklen soll man wegen der vielen nachtaktiven Tiere hier ja nicht fahren).

    Nunja, heute morgen wollten wir uns dann den Vingerklip ansehen, einen mitten in der W├╝ste fast freistehenden hochgereckten Felsen. Auch ganz schick, das Ding. Auf dem R├╝ckweg – Plopp: Kupplung im Eimer. Das Pedal fiel einfach nach unten, keine Spannung mehr drauf, geht nichts mehr.

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    Gottseidank half uns jemand, die Karre anzuschieben und trotz „ohne Kupplung“ zumindest in den zweiten Gang zu kriegen. Auf die Art sind wir jetzt erstmal die ca. 30 km zur Farm zur├╝ckgekommen und warten nun auf den n├Ąchsten Ersatzwagen. Morgen geht’s hoffentlich planm├Ą├čig weiter. Dr├╝ckt uns die Daumen!

    Gl├╝cklicherweise gibt’s auch noch mehr zu erz├Ąhlen als nur so ’ne Stories mit kaputten Autos. Die frische Seeluft in Swakopmund hat richtig gut getan nach den Tagen in der staubigen Namib. Wir haben die Living Desert Tour mitgemacht, wo man in den riesigen W├╝stend├╝nen direkt am Meer jede Menge Klein- und Kleinsttiere aus n├Ąchster N├Ąhe zu Gesicht und erkl├Ąrt bekommt – die sogenannten Little Five: Spinne, Eidechse, Gecko, Schlange und Cham├Ąleon. Sehr interessant!

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    Auch die Bootstour (meine Kotzpille hat gewirkt!) durch die Walvis Bay am zweiten Tag war voller toller Eindr├╝cke: Pelikane, springende Delphine und jede Menge Robben, inklusive „Robbie“! ­čÖé Der kam schnurstracks an Bord und lie├č sich auch von Petra ein Leckerli zuwerfen.

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    Sollte bis heute Abend oder morgen fr├╝h mit dem dann dritten Auto alles geklappt haben, machen wir uns auf den Weg in den Etosha Nationalpark.

    PS: Europcar hat uns zugesichert, da├č das neue Auto morgen fr├╝h hier ist. Na dann. ­čÖé


    4 responses to “(Beinah‘) Sieben Autos musst du fahr’n”


    • Mutti

      Hallo, ihr Zwei, ja wenn ihr eine Reise macht, dann k├Ânnt ihr was erz├Ąhlen…. Ich dr├╝ck euch ganz fest die Daumen, dass nun aber Schluss ist mit Pech und Pannen und ihr weiter gut vorankommt und sch├Âne Erlebnisse habt, wie die mit den Little Five und Robbie.


    • wolf-gerhard kind

      Hauptsache, Euer Wagen bleibt nicht mal in der W├╝ste stecken und Ihr verdurstet. In Deutschland verdurstet zurzeit Werder Bremen.


    • Ingo

      Das Chameleon ist ja niedlich. Aber so richtig an den Hintergrund anpassen…? Vielleicht war das hier Farbenblind? ­čśŤ


    • Marco

      Nene, das hat sofort angefangen mit „f├Ąrben“. ­čÖé War ja nur gerade aus der Hand vom Tour Guide geklettert.


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