• Let’s go, Phillies!


    Alle die an dieser Stelle die ersten Herbstfarben der Neuengland-Staaten erwartet haben, muß ich noch etwas vertrösten. Leider ist das für diese Gegend typische Rot der Blätter noch nicht so weit. Deshalb habe ich den Beginn meines ein- bis zweiwöchigen Trips um ein paar Tage verschoben.
    Dafür gibt’s aber ein anderes Highlight zu sehen. Ich hab es endlich in Angriff nehmen können, mir ein Spiel der Major League Baseball anzuschauen. Philadelphia Phillies (immerhin die Gewinner der World Series 2008) gegen die Florida Marlins. Auch wenn die Phillies die Partie leider verloren – glaube ich 😉 – war’s ’ne tolle Stimmung und ein guter Ersatz für den eigentlich geplanten Urlaubsstart (der ja eh noch kommt).

    Der Citizens Bank Park ist das Home Field der Phillies und war natürlich wie immer rappelvoll.

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    Daß ich dadurch nur einen Stehplatz ergattern konnte, war aber gar nicht so schlimm. Auf die Art konnte ich mich völlig frei bewegen und das Spektakel von allen Seiten anschauen.

    Cole Hamels am Werk.

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    Pedro Feliz

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    So ein bißchen pummelig sehen einige der Spieler ja schon aus (etwa im Vergleich zum Football). Macht ja aber nichts. Denn wie es mal jemand formulierte – Hey man, it’s a thinking game! (Ist ja auch ein Denksport!) 🙂 -, hängt ein Sieg nicht unerheblich mehr von der besseren Spieltaktik ab. Ab und zu muß dann aber trotzdem mal einer loswetzen.

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    Ein Besuch bei einem Baseballspiel ist ja durchaus was für die ganze Familie. Daher waren natürlich auch jede Menge Kinder unter den Fans. Autogramme von den Helden gab es dann aber trotzdem erst zum Schluß.

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    An dem Spieltag wurde auch kräftig die deutsche Herkunft der meisten Menschen in der Gegend von Pennsylvania gefeiert. Dies bedeutete, daß am German Heritage Day…

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    … leider auch die in diesem Zusammenhang und für US-amerikanische Verhältnisse unvermeidliche bayrische Folkloregruppe nicht fehlen durfte.

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    Da ließ ich mir als gelegentliche Pausenmusik „Oh, wie ist das schön…“ schon eher gefallen. Allerdings gibt der obligatorische, lustige Typ in Lederhosen Einblicke in das hiesige Verständnis von deutscher Kultur. *heul* 😉

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    War trotzdem witzig, und als sich das Stadion leerte, hatte ich noch die Gelegenheit für ein paar mehr Aufnahmen.

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    Am Ende war ich dann noch um zwei coole Phillies-Shirts reicher … und unverschämt viel Geld dafür ärmer. 😉 Naja, gehört dazu. Die Jungs wollen ja von was leben.

    Allzu lang werde ich mich nicht mehr in den Staaten aufhalten. Ein paar Eindrücke von meinem Urlaub irgendwann ab nächste Woche werden sich aber bestimmt hier noch wiederfinden.

    PS: Passt zwar nicht wirklich zum Thema dieses Artikels. Aber irgendwer von Euch wollte wissen, wie denn die Amish People eigentlich aussehen und wo man ihnen im normalen Leben begegnen kann. Nun, da ich die Leute nur ungern wie Touristenattraktionen fotografieren möchte, warte ich mal lieber auf eine eher unauffällige Gelegenheit. Aber folgende Szene (gerade heute vor ein paar Stunden aus dem Auto aufgenommen) ist im hiesigen Straßenverkehr keine Seltenheit.

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