• Dunk you very much


    Sie sind zur Zeit zwar nicht die Besten, aber hey, was für ein Spiel gestern Abend: Philadelphia 76ers vs. New Jersey Nets. Ich hab vor Jahren selbst Basketball gespielt. Insofern ist mir eine Begegnung der NBA dann doch „etwas“ vertrauter als Baseball oder Football. 😉

    Und eine richtig teure Eintrittskarte für das Wachovia Center in Philadelphia war’s mir auch wert. Na gut, da hatte ich nicht wirklich eine Wahl – auch wenn sich herausstellte, daß sehr viele Plätze leer blieben. Relativ kurzfristig (2 Tage vor dem Spiel) und bei einer einzelnen Karte, die ich kaufen wollte, hätte ich für ganz billig irgendwo unter dem Hallendach sitzen können – oder für happige 85 Dollar direkt hinter der Coaching Zone. Egal, sowas seh ich nicht jeden Tag. Also gönnte ich mir den Platz am Spielfeldrand inklusive Fist Bump mit Jason Kapono, Guard und Forward der Sixers. Yes! 🙂

    Samuel Dalembert und Brook Lopez beim Tip-Off.

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    Rafer Alston im Angriff, bedrängt von Louis Williams und Elton Brand.

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    Obwohl mit 2,13 m exakt gleich groß, erspringt sich Brook Lopez ein paar Zentimeter Vorteil gegenüber Jason Smith.

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    Zuerst wollte mich die Security mit meinem großen Teleobjektiv gar nicht reinlassen. Das sei ihnen zu professionell, und ich bräuchte eine Presse-Akkreditierung. Ist natürlich Käse. Die wollen nur verhindern, daß ohne explizite Freigabe hochwertige Nahaufnahmen der Spieler irgendwo im Internet auftauchen. Ich hab ’n bißchen rumgemault, bin um die Ecke gegangen, hab die Objektive getauscht, bin mit der kleineren Linse auf der Kamera und dem Tele ganz unten in der Tasche zurück … und schon war ich drin. 😛 Bis ich dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit dezent auf mein „nicht genehmigtes“ Objektiv hingewiesen wurde (das Ding fällt auf), hab ich ja aber – wie ihr sehen könnt – so einige Close-Ups schießen können, bevor ich’s wieder verstauen mußte. Wäre aber auch jammerschade gewesen, wenn ich die Cheerleader nicht so nah ranbekommen hätte 😉 – auch wenn sie gerade mal nichts zu tun hatten.

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    Eigentlich waren die Gäste die Favoriten dieser Partie, und über weite Strecken des Spiels wurden sie dieser Rolle auch gerecht. Trotz der verletzungsbedingt dünn besetzten Auswechselbank der Nets konnten sich die Gastgeber nur selten in Führung bringen und wußten auch ihren Heimvorteil lange nicht so recht zu nutzen. Im letzten Viertel legten die Sixers aber eine phänomenale Aufholjagd hin, in der sie ganze 10 Punkte Rückstand wettmachten.

    Marreese Speights versenkt einen seiner zahlreichen Slam Dunks dieses Spiels.

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    Noch in den letzten 30 Sekunden lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den spielentscheidenden Vorsprung. Am Ende stand es dann nach zwei aufeinanderfolgenden 3-Punkte-Würfen durch Andre Iguodala jedoch 97 zu 94 für Philadelphia.

    Nach meinen Erlebnissen beim Baseball und Football wurde es aber auch Zeit, daß ich mal die Heimmannschaft gewinnen sehe. 😉

    Euch noch ein schönes Restwochenende!


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