• Red Rock Return


    Das Land der roten Felsen hat mich wieder. Na gut, Moab, mein jetziger Aufenthaltsort, wird f├╝r diesen Trip zwar der einzige bleiben, wo rote Erde zu sehen ist. Aber f├╝r den Anfang … ­čÖé

    Mit etwas Rotem hat dieser Urlaub in Utah und Wyoming aber auch schon an anderer Stelle begonnen, n├Ąmlich beim Mietwagen. Der lief zwar gl├╝cklicherweise nicht im roten Bereich. Aber umtauschen musste ich ihn in Denver am Flughafen am n├Ąchsten Morgen dann trotzdem. Das Ding machte derartig fiese Ger├Ąusche aus einer der Radaufh├Ąngungen – das war nichts f├╝r meine Mutter ihren Sohn. B├Âse Erinnerungen an den Landcruiser in Australien kamen hoch – siehe an anderer Stelle hier in diesem Blog. Was ich im Jetlag am ersten Abend nach Ankunft noch ignorieren konnte, ging mir aber am n├Ąchsten Morgen angesichts der vor mir liegenden Fahrtstrecke nicht mehr aus dem Kopf.
    Also schnurstracks zur├╝ck zum Flughafen (gottseidank nur ca. 10 km entfernt), die B├╝chse wieder zur├╝ckgebracht, ein bi├čchen rumgemault (mal ehrlich, muss man als Autovermieter doch merken, wenn der letzte Kunde vor mir so eine Kiste in diesem Zustand wieder abgibt) und … ein kostenloses Upgrade auf die n├Ąchstgr├Â├čere Wagenklasse bekommen. ­čÖé Gelenkt von inneren ├ťberzeugungen ­čśë bin ich nat├╝rlich geradewegs auf den kleinen Roten zugelaufen. Bisher hab ich’s noch nicht bereut. F├Ąhrt sich schnuckelig, und er hat mich gestern auch sicher und bequem bis nach Utah gebracht.

    IMG_0013

    Halbwegs p├╝nktlich war ich in Moab und hab die verbleibende Zeit mit Tageslicht auch noch f├╝r einen ersten Abstecher in den Arches Nationalpark nutzen k├Ânnen. Als h├Ątte der Park bei mir was gutzumachen (2008 bin ich nach 3 Tagen Regenwetter quasi unverrichteter Dinge weitergefahren), kam ich nach 2.5 km Wanderung auch exakt zum besten Sonnenuntergangslicht am ber├╝hmten Delicate Arch an. Perfektes Timing. Ich glaube, man sieht mir an, da├č ich mich ganz ordentlich beeilt habe, um rechtzeitig da zu sein. ­čśë Hat sich aber gelohnt.

    IMG_0013

    Heute „dachte“ Moab vermutlich, so, reicht erstmal wieder. Seit heute morgen pieselt es n├Ąmlich immer mal wieder. Sieht aber nicht so schlimm aus. Da kommt mit Sicherheit noch die Sonne raus. Aber auf die Art kann ich es entspannt angehen lassen.

    Heute und morgen hab ich noch zuverl├Ąssigen Online-Zugang. F├╝r die Zeit danach kann ich nicht vorhersagen, inwiefern ich brauchbares Internet zur Verf├╝gung habe. Ab morgen fr├╝h geht es weiter nach Norden zum Grand Teton Nationalpark. Wenn alle Erwartungen f├╝r diese Region zutreffen, d├╝rfte es dort neben beeindruckender Landschaft und einer faszinierender Tierwelt aber auch so gut wie keine Online-Verbindungen geben. ­čśë Ich werd’s sehen. In diesem Fall wird mir auch mein s├╝├čes, neues iPhone nicht viel weiterhelfen. Mein deutsches Handy war n├Ąmlich partout nicht zu ├╝berreden gewesen, sich mit einer Verizon-SIM-Karte anfreunden zu wollen, obwohl das von den technischen Daten her h├Ątte gehen m├╝ssen. Na gut, hab ich halt mal das preiswerteste Apfelding gekauft, das die in dem Laden da hatten. Man wei├č ja nie, wozu’s gut ist. ­čśë

    Lasst es Euch gutgehen!

    PS: Ich freu mich am meisten wie immer ├╝ber Kommentare – am besten direkt hier im Blog und nicht auf Facebook! ­čśë Aber wer unbedingt nur dort was schreiben will – nur zu. ­čÖé


  • 5 Comments - Latest By:
    • D├Ârte
      Gute Reise Marco und ganz viele sch├Âne Fotomotive! Hoffe Du bekommst viele Tiere vor den Ausl├Âser. :-)
    • Marco
      Naja, ausgesucht hab ich mir das ├äpfelchen jetzt auch nicht. ;-) War bei Verizon f├╝r meine Zwecke leider alternativlos. Und…

  • Grand mit vielen


    Noch ein abschlie├čendes Wort zu Moab und dem Arches Nationalpark. Am letzten Abend hab ich dort noch eine l├Ąngere Wanderung zum Double O‘ Arch unternommen. Die Herausforderung im Arches ist aber nicht zwingend die Entfernung eines solchen Trails, sondern eher die Hitze und die auch sonst nicht sehr menschenfreundliche Umgebung einer W├╝ste. War ich am ersten Abend noch sicheren Fu├čes vom Delicate Arch im Dunkeln daf├╝r aber mit Mondlicht gut geleitet und au├čerdem in Begleitung von jeder Menge anderer sp├Ąter Wanderer zur├╝ck zum Auto gekommen, sah das am Double O schon ganz anders aus. Ein recht kraxeliger Weg, der auch mal ├╝ber schmale Felsr├╝cken verl├Ąuft, machen das eher zu einer No-Go-Area f├╝r Wanderungen nach Sonnenuntergang. Somit hatte ich mir also fest vorgenommen, den ca. 5 km langen R├╝ckweg auf jeden Fall lange vor Einbruch der Dunkelheit anzutreten und somit auf Sonnenuntergangsbilder am Arch zu verzichten. Und au├čerdem wollte ich im Zweifelsfall auch m├Âglichst nicht alleine zur├╝cklaufen. Ein falscher Tritt auf diesem Pfad, und ich hab ein Problem – besonders wenn nicht noch andere Wanderer unterwegs sind. Aaron Ralston l├Ąsst gr├╝├čen. ­čśë

    Ich hab mich also fr├╝h genug trennen k├Ânnen, hab eine durchgeknallte S├Ąngerin aufgegabelt, die in diesem Talkessel unbedingt das Echo ihrer Gesangsk├╝nste testen wollte und hab sie fast schon gen├Âtigt (auch in ihrem eigenen Interesse), nicht allein zur├╝ckzubleiben. Naja, wir haben uns zumindest den R├╝ckweg mit angenehmer Unterhaltung verk├╝rzt. Und sie war dann am Ziel vermutlich auch nicht sooo traurig, da├č auch sie nicht allein hatte zur├╝ck laufen m├╝ssen. Wir haben n├Ąmlich zwei Mal den Pfad „verloren“ (geht aber auch fix – da wird man halt nicht alle paar Meter mit Hinweisschildern verw├Âhnt), und wir standen irgendwo in einer Sackgasse vor einer Felswand oder einem doch etwas zu hohen Abgrund – eine Situation, die sie angesichts der einbrechenden Dunkelheit in immer wahrnehmbarere Panik versetzte. Alleine w├Ąre dort vermutlich jedem von uns ganz sch├Ân der Stift gegangen. ­čśë Und so kamen wir da halt einfach mit gegenseitiger moralischer Unterst├╝tzung ganz easy wieder raus. Also alles gut, Mutti! ­čÖé

    Seit vergangenem Montagabend bin ich im Grand Teton Nationalpark im lauschigen Wyoming. Um hierher zu kommen, musste ich einen ganz ordentlichen Ritt von ca. 850 km zur├╝cklegen. Dabei hab ich auch gleich noch Neuland betreten. Bevor es nach Wyoming ging, konnte ich wiedermal ein weiteres H├Ąkchen auf der Liste der Bundesstaaten machen, in die ich nun schon einen Fu├č gesetzt habe.

    IMG_0049_0053

    ├ťbrigens ├╝berquert dieser Highway auf dem Weg nach Grand Teton die besagte State Line mehr als einmal, immer sch├Ân hin und her. ­čÖé

    Grand Teton ist jedenfalls ein einziges Wunder. Naturspektakel gibt es hier in rauen Mengen und
    vielseitigster Art, auch wenn sie eher nicht so die Extreme wie im Arches und vermutlich auch Yellowstone umfassen. Es ist eher eine sehr „normale“ Landschaft, daf├╝r aber mit herrlich satten Farben, spiegelnden Flu├čl├Ąufen, funkelnden Seen und schneebedeckten Bergspitzen. Hier mal eine kleine Kostprobe (nur aus der Knippse, die Bilder der gro├čen Kamera enthalte ich Euch bewu├čt vor, will ja nicht mein ganzes Pulver verschie├čen ­čśë ) – eine kleine Kostprobe also von den Tetons, den Namensgebern des Parks.

    IMG_0055

    Auch die Tierwelt ist hier einfach pr├Ąchtig anzuschauen. Bisher ist die schiere Menge an
    vorbeilaufenden Elchen und B├Ąren zwar bei Weitem noch nicht so gro├č wie letztes Jahr in den kanadischen Rockies. Das wird an der sp├Ąteren Jahreszeit liegen. Aber daf├╝r sind mir zum ersten Mal Bisons vor die Linse geraten. ­čÖé

    IMG_0980

    Bis Sonntag kann ich mir hier noch in aller Ruhe Zeit nehmen. Danach geht es die paar Meilen nordw├Ąrts nach Yellowstone. Im Gegensatz zu den letzten Trips dieser Art hab ich mir ja diesmal ganz bewu├čt nur zwei Hauptziele ausgesucht und daf├╝r jeweils etwas mehr Zeit reserviert, als das vorher manchmal der Fall war, als ich zumeist nur maximal drei oder vier Tage an der gleichen Stelle ├╝bernachtet habe (wenn ├╝berhaupt so lang). Man sieht zwar mehr Orte, aber stressiger ist es allemal. Von daher find ich meinen „neuen Ansatz“ gerade sehr entspannend. ­čÖé
    Ach und bevor einer fragt: WLAN gibt es hier ganz zuverl├Ąssig in jeder Lodge und jedem Restaurant, und sogar mein Verizon-Handy hat im letzten Winkel des „M├Ąrchenwaldes“ meistens ganz brauchbaren Empfang. ­čśë

    PS: „Gro├če“ Bilder gibt es ab jetzt ├╝brigens auf der Hauptseite www.boltz-online.com unter „Fotografie“ und „USA 2014“.


  • 4 Comments - Latest By:
    • Andreas
      Hi Marco, scheint so zu sein, da├č Du gut ├╝ber den Teich gekommen bist. Du wei├čt ja, mit dem Lesen…
    • Marco
      Das war eine Berufss├Ąngerin, auch wenn sie selber mit dem Begriff Beruf vorsichtig umgegangen ist. Aber zumindest kann sie wohl…

  • Bison Overkill


    In Grand Teton war eine Bisonherde oder auch mal der Einzelg├Ąnger direkt am Stra├čenrand noch was vergleichsweise besonderes. Hier in Yellowstone halt ich mittlerweile schon gar nicht mehr an, wenn so ein Tierchen des Weges kommt. „Ok, schon wieder ein Bison. Mist, schon wieder Verkehrsstau!“ ­čśë
    Nein, ganz so isses dann auch nicht. Ist schon nachwievor sehr faszinierend anzusehen, wenn eine riesige Herde von bis zu 30 Bisons durch die Gegend zieht. Oder wenn man (im Auto sitzend) pl├Âtzlich nur noch von diesen „Schlachtr├Âssern“ umgeben ist, weil die ihrer 20 oder mehr beschlossen haben, genau an der Stelle die Stra├če zu ├╝berqueren, wo ich gerade am Rand parke. Da schrammt so ein Bisonhintern in aller Gem├╝tsruhe schon mal nur ein paar Meter am Kotfl├╝gel vorbei. ­čÖé

    IMG_0114

    Im Auto sitzen bleiben ist dabei nat├╝rlich das einzig Richtige. Aber was macht man, wenn man gar nicht im Auto ist? Am Pelican Creek stand ich vorgestern Abend mit ein paar anderen Fotografen auf einer kleinen Br├╝cke, und wir haben uns alle voll auf ein paar s├╝├če Otter im Wasser konzentriert, die dort regelrecht f├╝r die Kameras posiert haben. Aus dem Augenwinkel sah ich dann was Gro├čes auf der Stra├če auf uns zuwanken. ­čÖé ├ähm, da kam ein ziemlich gro├čes Bison in unsere Richtung marschiert. Wir h├Ątten sozusagen in seinem Weg gestanden. Gl├╝cklicherweise hatte einer der anderen Fotografen sein Auto am Ende der Br├╝cke einfach an den Stra├čenrand gestellt. Wir sind dann mal besser alle dahinter „in Deckung gegangen“ und haben den Dicken an uns vorbei laufen lassen. Der war zwar total friedlich. Aber man wei├č ja nie, was ihn/sie so reizt. ­čśë

    Ansonsten ist Yellowstone nicht so die nat├╝rliche Sch├Ânheit wie Grand Teton. Die Landschaft ist zumindest im westlichen Teil des Parks (woanders war ich noch nicht so wirklich) eher zerkl├╝ftet und weniger ├Ąsthetisch anzusehen. Daf├╝r sind wie erwartet die Extreme der Hingucker. An allen Ecken sprudelt und blubbert es aus der Erde. Es „duftet“ wiedermal lecker nach Schwefel. Ich hatte es schon vermisst. ­čśë Der ganze Nationalpark scheint ein einziger gro├čer Vulkan zu sein, was sich aber in faszinierenden Farben der Gesteine und Gew├Ąsser widerspiegelt. Hat schon was!

    IMG_0132
    Am Grand Prismatic Pool

    IMG_0136
    Im Geyser Country

    IMG_0144
    Ein echtes Prachtst├╝ck am Schlu├č – der Morning Glory Pool, ebenfalls im Upper Geyser Basin des Geyser Country

    Zum Autofahren ist Yellowstone leider fast genau mit meiner Ankunft ziemlich anstrengend geworden. Wegen Bauarbeiten wurden zwei wichtige Highways dauerhaft f├╝r den Rest des Jahres gesperrt. Man kommt zwar noch ├╝berall hin, aber leider nicht mehr auf dem direkten Weg. Der Ort, wo ich heute zum Beispiel war – Geyser Country – ist Luftlinie bzw. ├╝ber einen der besagten Highways keine 20 Minuten Autofahrt von meiner Unterkunft entfernt. Durch die Umleitung brauch ich jetzt fast genau 2 Stunden, um dort hinzukommen. Ich konnte vorhin, als ich mich auf den R├╝ckweg machte, meine Lodge in Grant Village schon fast sehen – und musste trotzdem erst eine so lange Fahrt auf mich nehmen. Naja, egal. Irgendwas ist immer. ­čśë Aber der Sprit ist billig, mein Auto nicht sehr durstig, und Zeit hab ich ja auch genug. ­čśë


  • 5 Comments - Latest By:
    • Marco
      Hab auch noch keins von denen w├╝tend gesehen, nur untereinander gab's mal Zoff - so mit H├Ârner in die Seiten…
    • Ingo & Mutti
      Sehr geil! Der Gro├če sieht so friedlich aus... :-P

  • Homecoming


    Das isser also, der voraussichtlich letzte Blog-Eintrag f├╝r diesen Roadtrip. *schn├╝ff* ­čśë Aber keine Sorge, alles gut! Ich freu mich ja auch immer wieder auf zuhause – und in diesem Zusammenhang sogar gleich doppelt.
    Ich bin nach einem 11-Stunden-Gewaltritt (der Kilometerz├Ąhler verbucht insgesamt jetzt ca. 6500 km f├╝r mich) seit gestern Abend in Seattle. Einquartiert gleich in unmittelbarer N├Ąhe des Flughafens. Denn morgen fr├╝h geht der Flieger – nach Philadelphia. Wie die meisten von Euch evtl. wissen, werd ich in den letzten Tagen meines Urlaubs meinen Kollegen an alter Wirkungsst├Ątte in Lancaster (siehe Lancaster 2009) einen Besuch abstatten. Das ist f├╝r mich auch so ein bi├čchen wie nach Hause kommen. Am kommenden Samstag d├╝se ich dann aber wirklich zur├╝ck nach Deutschland. Home Sweet Home, die Zweite. ­čśë

    Yellowstone werd ich auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten … und im Geruchssinn. ­čÖé Diesen Schwefelgeruch aus den vielen Geysiren usw. kriegt man halt nicht mehr so schnell aus der Nase. Dabei darf bei diesem Thema nat├╝rlich jeder gern den Experten spielen. Wie mir an den Calcite Springs ein pensionierter Chemiker (von Bayer USA!) erkl├Ąrte, sei dieser Faule-Eier-Geruch gar nicht der Schwefel (der sei n├Ąmlich geruchlos), sondern der Schwefelwasserstoff, der bei diesen D├Ąmpfen als Nebenprodukt abf├Ąllt. Oder war’s Schwefeldioxid? Keine Ahnung. Ey, ich hab Chemie nach der 10. Klasse abw├Ąhlen d├╝rfen! ­čśë
    Interessant an dem Vortrag des netten, ├Ąlteren Herrn war aber auch eher die Reaktion eines weiteren Zuh├Ârers, der sich auf diesem Gebiet mit … hmm, sagen wir Hobbywissen hervortat und der mit dem echten Fachmann anfing zu plaudern. Da hab ich einfach nur noch die Lauscher aufgesperrt. Der „Bayerianer“ allerdings auch. Stellte sich heraus, da├č unser dritter Spezi in seinem Garten ganz gern ein paar Sachen in die Luft sprengte und daher nicht ganz unbeschlagen zu sein schien in der Zusammenmischung diverser Chemikalien. ­čś» Holla, die Waldfee! Wenn das FBI dort daneben gestanden h├Ątte … ­čÖé Es sind also nicht immer nur Handfeuerwaffen, wo Amerikaner etwas anders ticken. Besagtem Herren w├╝rde ich ja am liebsten den folgenden Spruch an’s Herz legen.

    IMG_0287

    Bier! – nicht so furchtbar wichtiges Thema bei mir, ganz im Ernst. Es sei denn, die Biersorte ist so abartig, da├č allein schon die Erw├Ąhnung von Erdbeergeschmack jedem „normalen“ Biertrinker einen kalten Schauer ├╝ber den R├╝cken jagt. Oder aber, der Name ist so originell (oder daneben?), da├č der Geschmack schon wieder egal ist. ­čśë

    20140920_204522

    Aber was an „Elch-Sabber“ jetzt so rein namenstechnisch den Kunden ansprechen soll… Hmm, muss bei mir mit Neugier zu tun gehabt haben. ­čÖé Schmeckte aber tats├Ąchlich besser, als der Name zu hoffen wagte.

    Yellowstone hat nicht nur ein paar beeindruckende Naturwunder auf der Platte. Offenbar glaubt man dort auch an au├čerirdische Ph├Ąnomene. Oder warum sollten UFOs sonst Flugverbot bekommen? ­čśë

    IMG_0232

    Ok, ok. Flugdronen! Schon klar. Aber das Gespiele mit den Dingern scheint hier in den Staaten vermutlich schon ├ťberhand zu nehmen. Oder Amazon macht jetzt Ernst. ­čÖä

    ├ťbrigens – wieder ein H├Ąkchen gemacht. ­čÖé Das passierte hier und da auch schon, so lange man sich noch im Nationalpark aufhielt. Der erste Fu├č/Reifen auf dem Boden von Montana.

    IMG_0217

    Kurz danach hie├č es dann aber „Bye-Bye, Yellowstone!“. War schon sehr schick, auch wenn mir Grand Teton als die in meinen Augen ├Ąsthetischere Sch├Ânheit etwas besser gefallen hat. Yellowstone ist halt wie gesagt mehr was f├╝r die Extreme.
    Ich hab den Park durch den historisch bedeutsamen Zugang verlassen, durch den Nordeingang (es war damals der erste – also der erste Zugang und Yellowstone auch der allererste Nationalpark). Da steht auch so ein etwas pomp├Âser Torbogen, durch den man als Touri quasi zwangsweise geschleust wird, obwohl man das gar nicht m├╝sste und danach soundso fast schon wieder umdrehen muss, um durch die Ortschaft (die H├Ąuser da im Hintergrund auf dem Foto) und dann auch auf den Highway zu kommen. Aber die Jungs wollen halt, da├č man so richtig sch├Ân rein und raus f├Ąhrt. ­čÖé Ist ja auch ok.

    IMG_0242

    Damit w├Ąre ich am Ende des diesj├Ąhrigen Urlaubsberichts. Seattle zeigt sich im Moment nicht so von der einladendsten Seite. Ich bin nur f├╝r einen Tag hier, aber leider ist es komplett verhangen, und seit Mittag regnet es wie aus Eimern. Naja, nicht so schlimm. Tasche packen und Blog tippen ­čśÇ sind dann stressfreier. Und unterwegs war ich ja heute trotzdem. Etwas weiter au├čerhalb war’s zwar genauso „schattig“, aber zumindest halbwegs trocken. Das bringt mich jetzt nat├╝rlich auch dieses Mal zur abschlie├čenden „Gewinnfrage“.

    IMG_0342

    Wessen Geburtsort k├Ânnte wohl am Stadtrand dieser schicke Schriftzug zieren? Das ist eine Zeile aus der Feder dieses begnadeten K├╝nstlers, der leider, leider schon nicht mehr unter uns weilt. Er war einer der, wenn nicht sogar DER pr├Ągendste Musiker der Neunziger, eine wahre Ikone seiner Stilrichtung, die er und seine Band mitbegr├╝ndet haben und die hier in Seattle ihre Wiege hat.
    Na kommt, das ist eigentlich fast schon zu einfach. ­čÖé Nicht wundern, ich halte die Antworten so lange zur├╝ck, bis sich ein paar angesammelt haben. Macht mehr Spa├č so!

    Das war’s. War wirklich wieder sehr sch├Ân. ­čÖé Ich hab wie immer tausende Fotos in der Tasche. Sobald ich das alles aufbereitet habe (sch├Ątze mal, wird wohl wieder mindestens einen Monat dauern), lass ich es Euch (auch) hier wissen. (Update: Jeeeeeetzt! ­čśë www.boltz-online.com – unter „Fotografie“ und „USA 2014“)

    Eine nicht ganz neue Erkenntnis, die ich auch diesmal wieder auffrischen konnte: Amerikaner d├╝rften mit Abstand die verpeiltesten Autofahrer auf dieser Welt sein. ­čÖä ­čśë Gerade eben ist wieder einer im Dunklen ohne Licht vor mir her gefahren, und er wusste offenbar partout nicht, was ich ihm mit meinem vielen Lichtgehupe eigentlich sagen wollte. *seufz*

    Der Schlussakt… Ich bin viel gewandert, trotz des ganzen Geschnaufes in der sauerstoffarmen (bis gef├╝hlt sauerstofffreien ­čśë ) H├Âhenlage von Utah, Wyoming und Montana. Und der Boltzi sieht immer fertig, aber gl├╝cklich aus, wenn er irgendwo angekommen ist. ­čÖé

    IMG_0167

    Tsch├╝├╝├╝├╝├╝├č! ­čÖé


  • 8 Comments - Latest By:
    • Marco
      https://www.youtube.com/watch?v=wEnwU5UGVYs
    • Marco
      https://www.youtube.com/watch?v=YcnvM2Eg_Rc