• Red Rock Return


    Das Land der roten Felsen hat mich wieder. Na gut, Moab, mein jetziger Aufenthaltsort, wird für diesen Trip zwar der einzige bleiben, wo rote Erde zu sehen ist. Aber für den Anfang … 🙂

    Mit etwas Rotem hat dieser Urlaub in Utah und Wyoming aber auch schon an anderer Stelle begonnen, nämlich beim Mietwagen. Der lief zwar glücklicherweise nicht im roten Bereich. Aber umtauschen musste ich ihn in Denver am Flughafen am nächsten Morgen dann trotzdem. Das Ding machte derartig fiese Geräusche aus einer der Radaufhängungen – das war nichts für meine Mutter ihren Sohn. Böse Erinnerungen an den Landcruiser in Australien kamen hoch – siehe an anderer Stelle hier in diesem Blog. Was ich im Jetlag am ersten Abend nach Ankunft noch ignorieren konnte, ging mir aber am nächsten Morgen angesichts der vor mir liegenden Fahrtstrecke nicht mehr aus dem Kopf.
    Also schnurstracks zurück zum Flughafen (gottseidank nur ca. 10 km entfernt), die Büchse wieder zurückgebracht, ein bißchen rumgemault (mal ehrlich, muss man als Autovermieter doch merken, wenn der letzte Kunde vor mir so eine Kiste in diesem Zustand wieder abgibt) und … ein kostenloses Upgrade auf die nächstgrößere Wagenklasse bekommen. 🙂 Gelenkt von inneren Überzeugungen 😉 bin ich natürlich geradewegs auf den kleinen Roten zugelaufen. Bisher hab ich’s noch nicht bereut. Fährt sich schnuckelig, und er hat mich gestern auch sicher und bequem bis nach Utah gebracht.

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    Halbwegs pünktlich war ich in Moab und hab die verbleibende Zeit mit Tageslicht auch noch für einen ersten Abstecher in den Arches Nationalpark nutzen können. Als hätte der Park bei mir was gutzumachen (2008 bin ich nach 3 Tagen Regenwetter quasi unverrichteter Dinge weitergefahren), kam ich nach 2.5 km Wanderung auch exakt zum besten Sonnenuntergangslicht am berühmten Delicate Arch an. Perfektes Timing. Ich glaube, man sieht mir an, daß ich mich ganz ordentlich beeilt habe, um rechtzeitig da zu sein. 😉 Hat sich aber gelohnt.

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    Heute „dachte“ Moab vermutlich, so, reicht erstmal wieder. Seit heute morgen pieselt es nämlich immer mal wieder. Sieht aber nicht so schlimm aus. Da kommt mit Sicherheit noch die Sonne raus. Aber auf die Art kann ich es entspannt angehen lassen.

    Heute und morgen hab ich noch zuverlässigen Online-Zugang. Für die Zeit danach kann ich nicht vorhersagen, inwiefern ich brauchbares Internet zur Verfügung habe. Ab morgen früh geht es weiter nach Norden zum Grand Teton Nationalpark. Wenn alle Erwartungen für diese Region zutreffen, dürfte es dort neben beeindruckender Landschaft und einer faszinierender Tierwelt aber auch so gut wie keine Online-Verbindungen geben. 😉 Ich werd’s sehen. In diesem Fall wird mir auch mein süßes, neues iPhone nicht viel weiterhelfen. Mein deutsches Handy war nämlich partout nicht zu überreden gewesen, sich mit einer Verizon-SIM-Karte anfreunden zu wollen, obwohl das von den technischen Daten her hätte gehen müssen. Na gut, hab ich halt mal das preiswerteste Apfelding gekauft, das die in dem Laden da hatten. Man weiß ja nie, wozu’s gut ist. 😉

    Lasst es Euch gutgehen!

    PS: Ich freu mich am meisten wie immer über Kommentare – am besten direkt hier im Blog und nicht auf Facebook! 😉 Aber wer unbedingt nur dort was schreiben will – nur zu. 🙂


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    • Dörte
      Gute Reise Marco und ganz viele schöne Fotomotive! Hoffe Du bekommst viele Tiere vor den Auslöser. :-)
    • Marco
      Naja, ausgesucht hab ich mir das Äpfelchen jetzt auch nicht. ;-) War bei Verizon für meine Zwecke leider alternativlos. Und…

  • Grand mit vielen


    Noch ein abschließendes Wort zu Moab und dem Arches Nationalpark. Am letzten Abend hab ich dort noch eine längere Wanderung zum Double O‘ Arch unternommen. Die Herausforderung im Arches ist aber nicht zwingend die Entfernung eines solchen Trails, sondern eher die Hitze und die auch sonst nicht sehr menschenfreundliche Umgebung einer Wüste. War ich am ersten Abend noch sicheren Fußes vom Delicate Arch im Dunkeln dafür aber mit Mondlicht gut geleitet und außerdem in Begleitung von jeder Menge anderer später Wanderer zurück zum Auto gekommen, sah das am Double O schon ganz anders aus. Ein recht kraxeliger Weg, der auch mal über schmale Felsrücken verläuft, machen das eher zu einer No-Go-Area für Wanderungen nach Sonnenuntergang. Somit hatte ich mir also fest vorgenommen, den ca. 5 km langen Rückweg auf jeden Fall lange vor Einbruch der Dunkelheit anzutreten und somit auf Sonnenuntergangsbilder am Arch zu verzichten. Und außerdem wollte ich im Zweifelsfall auch möglichst nicht alleine zurücklaufen. Ein falscher Tritt auf diesem Pfad, und ich hab ein Problem – besonders wenn nicht noch andere Wanderer unterwegs sind. Aaron Ralston lässt grüßen. 😉

    Ich hab mich also früh genug trennen können, hab eine durchgeknallte Sängerin aufgegabelt, die in diesem Talkessel unbedingt das Echo ihrer Gesangskünste testen wollte und hab sie fast schon genötigt (auch in ihrem eigenen Interesse), nicht allein zurückzubleiben. Naja, wir haben uns zumindest den Rückweg mit angenehmer Unterhaltung verkürzt. Und sie war dann am Ziel vermutlich auch nicht sooo traurig, daß auch sie nicht allein hatte zurück laufen müssen. Wir haben nämlich zwei Mal den Pfad „verloren“ (geht aber auch fix – da wird man halt nicht alle paar Meter mit Hinweisschildern verwöhnt), und wir standen irgendwo in einer Sackgasse vor einer Felswand oder einem doch etwas zu hohen Abgrund – eine Situation, die sie angesichts der einbrechenden Dunkelheit in immer wahrnehmbarere Panik versetzte. Alleine wäre dort vermutlich jedem von uns ganz schön der Stift gegangen. 😉 Und so kamen wir da halt einfach mit gegenseitiger moralischer Unterstützung ganz easy wieder raus. Also alles gut, Mutti! 🙂

    Seit vergangenem Montagabend bin ich im Grand Teton Nationalpark im lauschigen Wyoming. Um hierher zu kommen, musste ich einen ganz ordentlichen Ritt von ca. 850 km zurücklegen. Dabei hab ich auch gleich noch Neuland betreten. Bevor es nach Wyoming ging, konnte ich wiedermal ein weiteres Häkchen auf der Liste der Bundesstaaten machen, in die ich nun schon einen Fuß gesetzt habe.

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    Übrigens überquert dieser Highway auf dem Weg nach Grand Teton die besagte State Line mehr als einmal, immer schön hin und her. 🙂

    Grand Teton ist jedenfalls ein einziges Wunder. Naturspektakel gibt es hier in rauen Mengen und
    vielseitigster Art, auch wenn sie eher nicht so die Extreme wie im Arches und vermutlich auch Yellowstone umfassen. Es ist eher eine sehr „normale“ Landschaft, dafür aber mit herrlich satten Farben, spiegelnden Flußläufen, funkelnden Seen und schneebedeckten Bergspitzen. Hier mal eine kleine Kostprobe (nur aus der Knippse, die Bilder der großen Kamera enthalte ich Euch bewußt vor, will ja nicht mein ganzes Pulver verschießen 😉 ) – eine kleine Kostprobe also von den Tetons, den Namensgebern des Parks.

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    Auch die Tierwelt ist hier einfach prächtig anzuschauen. Bisher ist die schiere Menge an
    vorbeilaufenden Elchen und Bären zwar bei Weitem noch nicht so groß wie letztes Jahr in den kanadischen Rockies. Das wird an der späteren Jahreszeit liegen. Aber dafür sind mir zum ersten Mal Bisons vor die Linse geraten. 🙂

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    Bis Sonntag kann ich mir hier noch in aller Ruhe Zeit nehmen. Danach geht es die paar Meilen nordwärts nach Yellowstone. Im Gegensatz zu den letzten Trips dieser Art hab ich mir ja diesmal ganz bewußt nur zwei Hauptziele ausgesucht und dafür jeweils etwas mehr Zeit reserviert, als das vorher manchmal der Fall war, als ich zumeist nur maximal drei oder vier Tage an der gleichen Stelle übernachtet habe (wenn überhaupt so lang). Man sieht zwar mehr Orte, aber stressiger ist es allemal. Von daher find ich meinen „neuen Ansatz“ gerade sehr entspannend. 🙂
    Ach und bevor einer fragt: WLAN gibt es hier ganz zuverlässig in jeder Lodge und jedem Restaurant, und sogar mein Verizon-Handy hat im letzten Winkel des „Märchenwaldes“ meistens ganz brauchbaren Empfang. 😉

    PS: „Große“ Bilder gibt es ab jetzt übrigens auf der Hauptseite www.boltz-online.com unter „Fotografie“ und „USA 2014“.


  • 4 Comments - Latest By:
    • Andreas
      Hi Marco, scheint so zu sein, daß Du gut über den Teich gekommen bist. Du weißt ja, mit dem Lesen…
    • Marco
      Das war eine Berufssängerin, auch wenn sie selber mit dem Begriff Beruf vorsichtig umgegangen ist. Aber zumindest kann sie wohl…

  • Bison Overkill


    In Grand Teton war eine Bisonherde oder auch mal der Einzelgänger direkt am Straßenrand noch was vergleichsweise besonderes. Hier in Yellowstone halt ich mittlerweile schon gar nicht mehr an, wenn so ein Tierchen des Weges kommt. „Ok, schon wieder ein Bison. Mist, schon wieder Verkehrsstau!“ 😉
    Nein, ganz so isses dann auch nicht. Ist schon nachwievor sehr faszinierend anzusehen, wenn eine riesige Herde von bis zu 30 Bisons durch die Gegend zieht. Oder wenn man (im Auto sitzend) plötzlich nur noch von diesen „Schlachtrössern“ umgeben ist, weil die ihrer 20 oder mehr beschlossen haben, genau an der Stelle die Straße zu überqueren, wo ich gerade am Rand parke. Da schrammt so ein Bisonhintern in aller Gemütsruhe schon mal nur ein paar Meter am Kotflügel vorbei. 🙂

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    Im Auto sitzen bleiben ist dabei natürlich das einzig Richtige. Aber was macht man, wenn man gar nicht im Auto ist? Am Pelican Creek stand ich vorgestern Abend mit ein paar anderen Fotografen auf einer kleinen Brücke, und wir haben uns alle voll auf ein paar süße Otter im Wasser konzentriert, die dort regelrecht für die Kameras posiert haben. Aus dem Augenwinkel sah ich dann was Großes auf der Straße auf uns zuwanken. 🙂 Ähm, da kam ein ziemlich großes Bison in unsere Richtung marschiert. Wir hätten sozusagen in seinem Weg gestanden. Glücklicherweise hatte einer der anderen Fotografen sein Auto am Ende der Brücke einfach an den Straßenrand gestellt. Wir sind dann mal besser alle dahinter „in Deckung gegangen“ und haben den Dicken an uns vorbei laufen lassen. Der war zwar total friedlich. Aber man weiß ja nie, was ihn/sie so reizt. 😉

    Ansonsten ist Yellowstone nicht so die natürliche Schönheit wie Grand Teton. Die Landschaft ist zumindest im westlichen Teil des Parks (woanders war ich noch nicht so wirklich) eher zerklüftet und weniger ästhetisch anzusehen. Dafür sind wie erwartet die Extreme der Hingucker. An allen Ecken sprudelt und blubbert es aus der Erde. Es „duftet“ wiedermal lecker nach Schwefel. Ich hatte es schon vermisst. 😉 Der ganze Nationalpark scheint ein einziger großer Vulkan zu sein, was sich aber in faszinierenden Farben der Gesteine und Gewässer widerspiegelt. Hat schon was!

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    Am Grand Prismatic Pool

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    Im Geyser Country

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    Ein echtes Prachtstück am Schluß – der Morning Glory Pool, ebenfalls im Upper Geyser Basin des Geyser Country

    Zum Autofahren ist Yellowstone leider fast genau mit meiner Ankunft ziemlich anstrengend geworden. Wegen Bauarbeiten wurden zwei wichtige Highways dauerhaft für den Rest des Jahres gesperrt. Man kommt zwar noch überall hin, aber leider nicht mehr auf dem direkten Weg. Der Ort, wo ich heute zum Beispiel war – Geyser Country – ist Luftlinie bzw. über einen der besagten Highways keine 20 Minuten Autofahrt von meiner Unterkunft entfernt. Durch die Umleitung brauch ich jetzt fast genau 2 Stunden, um dort hinzukommen. Ich konnte vorhin, als ich mich auf den Rückweg machte, meine Lodge in Grant Village schon fast sehen – und musste trotzdem erst eine so lange Fahrt auf mich nehmen. Naja, egal. Irgendwas ist immer. 😉 Aber der Sprit ist billig, mein Auto nicht sehr durstig, und Zeit hab ich ja auch genug. 😉


  • 5 Comments - Latest By:
    • Marco
      Hab auch noch keins von denen wütend gesehen, nur untereinander gab's mal Zoff - so mit Hörner in die Seiten…
    • Ingo & Mutti
      Sehr geil! Der Große sieht so friedlich aus... :-P

  • Homecoming


    Das isser also, der voraussichtlich letzte Blog-Eintrag für diesen Roadtrip. *schnüff* 😉 Aber keine Sorge, alles gut! Ich freu mich ja auch immer wieder auf zuhause – und in diesem Zusammenhang sogar gleich doppelt.
    Ich bin nach einem 11-Stunden-Gewaltritt (der Kilometerzähler verbucht insgesamt jetzt ca. 6500 km für mich) seit gestern Abend in Seattle. Einquartiert gleich in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Denn morgen früh geht der Flieger – nach Philadelphia. Wie die meisten von Euch evtl. wissen, werd ich in den letzten Tagen meines Urlaubs meinen Kollegen an alter Wirkungsstätte in Lancaster (siehe Lancaster 2009) einen Besuch abstatten. Das ist für mich auch so ein bißchen wie nach Hause kommen. Am kommenden Samstag düse ich dann aber wirklich zurück nach Deutschland. Home Sweet Home, die Zweite. 😉

    Yellowstone werd ich auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten … und im Geruchssinn. 🙂 Diesen Schwefelgeruch aus den vielen Geysiren usw. kriegt man halt nicht mehr so schnell aus der Nase. Dabei darf bei diesem Thema natürlich jeder gern den Experten spielen. Wie mir an den Calcite Springs ein pensionierter Chemiker (von Bayer USA!) erklärte, sei dieser Faule-Eier-Geruch gar nicht der Schwefel (der sei nämlich geruchlos), sondern der Schwefelwasserstoff, der bei diesen Dämpfen als Nebenprodukt abfällt. Oder war’s Schwefeldioxid? Keine Ahnung. Ey, ich hab Chemie nach der 10. Klasse abwählen dürfen! 😉
    Interessant an dem Vortrag des netten, älteren Herrn war aber auch eher die Reaktion eines weiteren Zuhörers, der sich auf diesem Gebiet mit … hmm, sagen wir Hobbywissen hervortat und der mit dem echten Fachmann anfing zu plaudern. Da hab ich einfach nur noch die Lauscher aufgesperrt. Der „Bayerianer“ allerdings auch. Stellte sich heraus, daß unser dritter Spezi in seinem Garten ganz gern ein paar Sachen in die Luft sprengte und daher nicht ganz unbeschlagen zu sein schien in der Zusammenmischung diverser Chemikalien. 😯 Holla, die Waldfee! Wenn das FBI dort daneben gestanden hätte … 🙂 Es sind also nicht immer nur Handfeuerwaffen, wo Amerikaner etwas anders ticken. Besagtem Herren würde ich ja am liebsten den folgenden Spruch an’s Herz legen.

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    Bier! – nicht so furchtbar wichtiges Thema bei mir, ganz im Ernst. Es sei denn, die Biersorte ist so abartig, daß allein schon die Erwähnung von Erdbeergeschmack jedem „normalen“ Biertrinker einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Oder aber, der Name ist so originell (oder daneben?), daß der Geschmack schon wieder egal ist. 😉

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    Aber was an „Elch-Sabber“ jetzt so rein namenstechnisch den Kunden ansprechen soll… Hmm, muss bei mir mit Neugier zu tun gehabt haben. 🙂 Schmeckte aber tatsächlich besser, als der Name zu hoffen wagte.

    Yellowstone hat nicht nur ein paar beeindruckende Naturwunder auf der Platte. Offenbar glaubt man dort auch an außerirdische Phänomene. Oder warum sollten UFOs sonst Flugverbot bekommen? 😉

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    Ok, ok. Flugdronen! Schon klar. Aber das Gespiele mit den Dingern scheint hier in den Staaten vermutlich schon Überhand zu nehmen. Oder Amazon macht jetzt Ernst. 🙄

    Übrigens – wieder ein Häkchen gemacht. 🙂 Das passierte hier und da auch schon, so lange man sich noch im Nationalpark aufhielt. Der erste Fuß/Reifen auf dem Boden von Montana.

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    Kurz danach hieß es dann aber „Bye-Bye, Yellowstone!“. War schon sehr schick, auch wenn mir Grand Teton als die in meinen Augen ästhetischere Schönheit etwas besser gefallen hat. Yellowstone ist halt wie gesagt mehr was für die Extreme.
    Ich hab den Park durch den historisch bedeutsamen Zugang verlassen, durch den Nordeingang (es war damals der erste – also der erste Zugang und Yellowstone auch der allererste Nationalpark). Da steht auch so ein etwas pompöser Torbogen, durch den man als Touri quasi zwangsweise geschleust wird, obwohl man das gar nicht müsste und danach soundso fast schon wieder umdrehen muss, um durch die Ortschaft (die Häuser da im Hintergrund auf dem Foto) und dann auch auf den Highway zu kommen. Aber die Jungs wollen halt, daß man so richtig schön rein und raus fährt. 🙂 Ist ja auch ok.

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    Damit wäre ich am Ende des diesjährigen Urlaubsberichts. Seattle zeigt sich im Moment nicht so von der einladendsten Seite. Ich bin nur für einen Tag hier, aber leider ist es komplett verhangen, und seit Mittag regnet es wie aus Eimern. Naja, nicht so schlimm. Tasche packen und Blog tippen 😀 sind dann stressfreier. Und unterwegs war ich ja heute trotzdem. Etwas weiter außerhalb war’s zwar genauso „schattig“, aber zumindest halbwegs trocken. Das bringt mich jetzt natürlich auch dieses Mal zur abschließenden „Gewinnfrage“.

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    Wessen Geburtsort könnte wohl am Stadtrand dieser schicke Schriftzug zieren? Das ist eine Zeile aus der Feder dieses begnadeten Künstlers, der leider, leider schon nicht mehr unter uns weilt. Er war einer der, wenn nicht sogar DER prägendste Musiker der Neunziger, eine wahre Ikone seiner Stilrichtung, die er und seine Band mitbegründet haben und die hier in Seattle ihre Wiege hat.
    Na kommt, das ist eigentlich fast schon zu einfach. 🙂 Nicht wundern, ich halte die Antworten so lange zurück, bis sich ein paar angesammelt haben. Macht mehr Spaß so!

    Das war’s. War wirklich wieder sehr schön. 🙂 Ich hab wie immer tausende Fotos in der Tasche. Sobald ich das alles aufbereitet habe (schätze mal, wird wohl wieder mindestens einen Monat dauern), lass ich es Euch (auch) hier wissen. (Update: Jeeeeeetzt! 😉 www.boltz-online.com – unter „Fotografie“ und „USA 2014“)

    Eine nicht ganz neue Erkenntnis, die ich auch diesmal wieder auffrischen konnte: Amerikaner dürften mit Abstand die verpeiltesten Autofahrer auf dieser Welt sein. 🙄 😉 Gerade eben ist wieder einer im Dunklen ohne Licht vor mir her gefahren, und er wusste offenbar partout nicht, was ich ihm mit meinem vielen Lichtgehupe eigentlich sagen wollte. *seufz*

    Der Schlussakt… Ich bin viel gewandert, trotz des ganzen Geschnaufes in der sauerstoffarmen (bis gefühlt sauerstofffreien 😉 ) Höhenlage von Utah, Wyoming und Montana. Und der Boltzi sieht immer fertig, aber glücklich aus, wenn er irgendwo angekommen ist. 🙂

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    Tschüüüüüß! 🙂


  • 8 Comments - Latest By:
    • Marco
      https://www.youtube.com/watch?v=wEnwU5UGVYs
    • Marco
      https://www.youtube.com/watch?v=YcnvM2Eg_Rc