• Lost in Estimation


    Naaa….? Will außer Mutti beim Quiz keiner „mitspielen“ oder sind meine Schätzfragen einfach zu schwer? 😉 Ok, dann kommt hier nochmal eine Frage für alle, die den Blog immer fleißig mitgelesen haben.
    Unter welchen zwei Namen war bzw. ist der höchste Berg Nordamerikas und damit Alaskas bekannt?
    Wenn man ihn wetterbedingt an mehr als nur ein paar Tagen pro Jahr vollständig sehen könnte, wäre er hier am Horizont übrigens sichtbar.



    Die Lösungen der anderen Fragen veröffentliche ich selbstredend auch noch. Wer jetzt aber natürlich alle drei Fragen richtig beantwortet, kriegt ganz offiziell den Orden „Held des Polarkreises“ von mir verliehen. Ich hab da ja so ein Schriftstück. Ich sollte demnach befugt sein. 😉


    Bin übrigens wieder in Frankfurt gelandet und warte auf meinen Weiterflug nach Hannover. Also dann, bis später! 🙂


    5 responses to “Lost in Estimation”


    • Mutti

      Hallo,
      ich hab‘ immer alles emsig gelesen. Also der höchste Berg ist der Denali oder auch Mount McKinley.
      Richtig ? 🙂


    • Bernward Grimm

      Moin Marco,
      Willkommen zurück.
      Dann will ich wenigstens zu Deiner letzten Frage eine Antwort beisteuern. Der höchste Berg Nordamerikas ist der Mount McKinley, der neuerdings Denali heißt.

      Beste Grüße und bis bald
      Berni


    • Thorsten

      Jack London kenn ich nicht so genau, hab aber nicht gehört, daß er reich gewesen wäre. Also denk ich, das er mit niichts zurück gekommen ist. Die Entfernung zu Japan schätze ich mal auf 3000km. Nur die Bergbezeichnungen weiß ich genau, es sind Denali und früher Mount McKinley. Bin schon sehr auf die Fotos später gespannt und hab immer gern Deine Berichte gelesen.


    • Gabi Herr

      Mt. McKinley bzw Denali


    • Marco

      *Trommelwirbel* Und der diesjährige Gewinner des Blog-Quiz ist…: die Mutti! 🙂 Herzlichen Glühstrumpf für die schnellste korrekte Antwort. Der höchste Berg Alaskas heißt natürlich Denali bzw. Mount McKinley.

      Allerdings gibt’s derbe Abzüge in der B-Note, denn die Antwort auf eine der beiden vorherigen Fragen unter Bärenmarke war falsch – oder wenigstens in der Herleitung nicht zutreffend. Was allerdings stimmt – Jack Londons finanzielle Reichtümer aus dem Goldrausch belaufen sich auf ziemlich genau: nüscht. Er war wohl kein besonders erfolgreicher oder glücklicher „Prospector“ und kehrte ohne nennenswerte Mengen Gold bzw. sogar komplett ohne zurück nach Kalifornien. Ganz anders verhält es sich aber natürlich mit dem literarischen Vermögen, das Jack London in Form seiner Eindrücke und Erfahrungen vom harten Leben der Goldgräber am Klondike mit nach Hause nahm. Es machte ihn mit „Wolfsblut“, „Ruf der Wildnis“ oder „Der Seewolf“ noch zu Lebzeiten zum erfolgreichsten Schriftsteller seiner Epoche – und damit nach ein paar Startschwierigkeiten mit seinen Verlegern zu einem sehr, sehr reichen Mann, um dessen nicht nur finanzielles Erbe bis heute noch Rechtsstreitigkeiten ausgefochten werden.

      Thorstens Schätzung der Entfernung zwischen Alaska und Japan ist zwar am Ziel vorbei, aber nicht so weit wie (Muttis clevere Anchorage-Tokio-Analogie in Bezug auf meine Urlaubsfahrleistung, noch mehr B-Noten-Abzüge 😉 , oder wie) man geografisch auf den ersten Blick vermuten würde. Hierbei darf man sich nicht davon blenden lassen, daß die beiden Länder vermeintlich auf unterschiedlichen Seiten des Pazifiks lägen. Das ist nur beim Festland Alaskas oder den festlandnahen Inseln der Fall. Der westlichste Punkt Alaskas befindet sich schon eher im westlichen Pazifik, auf Attu Island, der äußersten Insel der Aleuten, dieses langgezogenen Inselgürtels zwischen Kamtschatka und Kodiak Island (Wikipedia). Attu war bisher übrigens das einzige Territorium der USA, das jemals feindlich besetzt war, nämlich durch Japan im Zweiten Weltkrieg. Attu und Japans nordwestlichster Punkt Cape Shiretoko auf der Insel Hokkaido liegen tatsächlich nur ca. 1400 Meilen bzw. 2200 Kilometer auseinander, was lediglich etwa zweimal der Strecke Flensburg – Garmisch-Partenkirchen entspricht, also der maximalen Nord-Süd-Ausdehnung Deutschlands. Nicht viel für die Verhältnisse des Pazifiks.

      Vielen Dank nochmal an alle fürs Mitspielen und Antworten schreiben! 🙂


     Hinterlasse einen Kommentar