• Die windige Ecke


    Zur├╝ck in Afrika. ­čÖé Heute morgen landete in aller Fr├╝he unser Flieger in Namibias Hauptstadt Windhoek, ├╝bersetzt auch „Windige Ecke“. Und der Wind bl├Ąst tats├Ąchlich ganz ordentlich. Typisch f├╝r den afrikanischen Winter/Fr├╝hling ist es nachts auch noch richtig frisch. Als wir den Mietwagen ├╝bernommen hatten, schien uns allerdings eine sehr angenehme, afrikanische Morgensonne ins Gesicht.

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    Jaaa, gut bemerkt – es ist diesmal kein rotes Auto. Und es ist halt eine windige Ecke – und keine Plauze unter meinem T-Shirt. So! ­čśë

    Windhoek ist nat├╝rlich sehr stark gepr├Ągt von der deutschen Kolonialgeschichte. Das m├╝ndet im Stra├čenbild in einem manchmal etwas unfreiwillig komischen Sprachenkauderwelsch.

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    In dieser Gegend Afrikas und selbst im demokratischen Namibia sind Stra├čen offenbar immer noch tats├Ąchlich nach dem Diktator Simbabwes benannt… *seufz*

    Naja, die deutsche Kolonialgeschichte ist alles andere als ein Ruhmesblatt, wie die Massaker an den Herero und Nama belegen, wovon hier in der Stadt allerdings bisher erstaunlich wenig zu vernehmen ist. Anderswo im Land, n├Ąmlich an den Originalschaupl├Ątzen, wird damit wohl schon erheblich reflektierter umgegangen, und dieses Kapitel von „Deutsch-S├╝dwestafrika“ wird explizit thematisiert. In Windhoek ersch├Âpfen sich die ├ťberbleibsel der Wilhelminischen Zeit allerdings bei Weitem nicht nur in Stra├čennamen.

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    Allzu lang mu├č man sich in Windhoek aber nicht aufhalten. Die Stadt ist doch sehr ├╝berschaubar. F├╝r uns bot sie heute die sehr angenehme M├Âglichkeit, nach einem langen Flug recht schnell und ohne l├Ąngere Autofahrt eine Unterkunft zu beziehen (in der Uhlandstreet ­čÖé ), noch ein paar Stunden durch die Stra├čen zu schlendern und in Caf├ęs die Seele baumeln zu lassen. Ab morgen geht’s dann aber hinaus in die Weiten Namibias. Die erste Etappe f├╝hrt nach S├╝den in die Kalahari zum Ort Mariental. K├Ânnte sein, da├č wir dort unsere ersten wilden Tiere zu Gesicht bekommen (die zwei Affen und das Warzenschwein auf der Fahrt vom Flughafen nach Windhoek dr├╝cken wir mal gro├čz├╝gig in den Skat). Haltet uns die Daumen, auch f├╝r tolle Fotomomente!

    Bis sp├Ąter.


  • 5 Comments - Latest By:
    • Wolf-Gerhard Kind
      Wie sieht es denn aus? Habt Ihr au├čer dem Warzenschwein schon andere Viecher gesehen (oder gar erlegt?) ?
    • Melanie K├╝hnel
      Hallo ihr zwei! Das macht total Spa├č euren Trip mit zu verfolgen. Bin total neugierig was noch alles kommt.…

  • African Mama

    Fotos, Fotos, Fotos… gibt’s heute leider nicht, zumindest nicht in den Mengen wie „gew├╝nscht“ ­čśë und teilweise auch schon verf├╝gbar. Die hiesige Internetverbindung ist aber leider so unterirdisch, da├č an einen gr├Â├čeren Upload von Fotos nicht zu denken ist. Insofern Sorry f├╝r die steile Behauptung am Beitragsanfang. ­čśë Aber da schon h├Ąufig die Frage aufkam, ob wir denn nun mittlerweile Tiere gesichtet h├Ątten: Jawoll! Und daf├╝r gibt’s einen Schnappschuss aus Petras Kamera – eine Rhino-Mama mit Baby. ­čśÇ

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    Gesehen haben wir die beiden auf unserer ersten Safari in der N├Ąhe von Mariental. Unter anderem dabei waren auch noch Giraffen, Oryxe, Antilopen, Zebras und Strau├če. Das alles bot der gro├čen Kamera ordentlich Futter. Aber das wird an dieser Stelle nat├╝rlich wie immer noch nicht pr├Ąsentiert. ­čśë

    Heute sind wir unseren letzten Abend am Fish River Canyon, den wir uns in den vergangenen 2 Tage sehr genau ansehen konnten – auch wenn uns das (mangels ├Ąrztlicher Unbedenklichkeitsbescheinigung, kein Scherz!) nur vom Rand aus m├Âglich war. Aber auch das war schon eine beeindruckende Erfahrung. Es ist nach dem Grand Canyon in den USA immerhin die zweitgr├Â├čte Schlucht der Welt. Da sitzt es sich schon sehr idyllisch. ­čÖé

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    Auch unsere Unterkunft, das Canyon Roadhouse, war eine originelle Angelegenheit. Das ganze Grundst├╝ck ist vollgestellt mit Oldtimern, die so vor sich hin rotten. Das Restaurant und seine Theke ist rundherum dekoriert mit Autokennzeichen aus aller Herren L├Ąnder, u.a. auch sehr viele deutsche. Und im alten klapprigen LKW neben unserem Tisch bezog gestern Abend dann der Hauskater sein Nachtlager, w├Ąhrend wir dort noch a├čen. Sehr knuddelig! ­čśÄ

    Morgen geht es weiter in Richtung Atlantikk├╝ste, wo wir ein paar hundert Kilometer vor L├╝deritz auf einer Farm in der Namib-W├╝ste ├╝bernachten. Vielleicht gibt’s dann auch bald wieder mehr Fotos hier im Blog zu sehen. Aber trotzdem schonmal vielen Dank bis hierher f├╝rs flei├čige Kommentieren. ­čÖé


  • 2 Comments - Latest By:
    • Thorsten
      Sch├Âne erste Eindr├╝cke, da freu ich mich schon auf die Fotos aus der gro├čen Kamera. Viele Gr├╝├če aus den Alpen.…
    • Ingo
      Geile Landschaft! :D

  • Dune – Der W├╝stenpark


    Auf dem Weg nach Swakopmund an der K├╝ste sind wir heute hier am Rande der Namib-W├╝ste in einer Lodge mit dem exklusiven Namen Rostock Ritz angekommen. (Bevor einer fragt – nee, wir sind nicht unter die Millionaros gegangen. Ist eine Unterkunft wie die meisten hier.) Was der Name andeutet, bewahrheitete sich auch: an der Rezeption wurden wir ohne englische Umschweife mit einem „Guten Tag“ begr├╝├čt. Wie so oft ist auch diese Lodge vermutlich in zumindest urspr├╝nglich deutschst├Ąmmiger Hand. Oder vielleicht sahen wir auch nur so was von deutsch aus, da├č dem Concierge gar keine andere Wahl blieb als die der deutschen Sprache. ­čśë

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    Tats├Ąchlich exklusiv hatte es sich gestern angef├╝hlt. Die letzten drei Tage verbrachten wir in Sesriem, dem Ort vor den Toren des Sossusvlei Nationalpark. Das ist der mit den ber├╝hmten hunderte Meter hohen, roten D├╝nen, die schon f├╝r so einige Filmsets hergehalten haben. Um diesen Anblick jedoch p├╝nktlich zum Sonnenuntergang und Sonnenaufgang genie├čen zu k├Ânnen, mu├č man sich eine Unterkunft im Inneren des Parks suchen, da die ├ľffnungszeiten der Parktore streng nach Auf- und Untergang der Sonne getaktet sind. Nat├╝rlich sind die Preise innerhalb des Parks entsprechend h├Âher. Nachtijall, ick h├Âr dir trapsen. ­čśë War aber wirklich eine sch├Âne Lodge mit eleganten H├╝tten und einem fantastischen Blick in die W├╝stenlandschaft.

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    Was macht man als ambitionierter Fotograf (mit verst├Ąndnisvoller besserer H├Ąlfte ­čśë ) nicht alles. Und somit konnte ich mich gestern lange nach „Licht aus“ noch in aller Ruhe in den D├╝nen herumtreiben. Auch heute morgen durften wir einige Zeit vor der „Invasion der Barbaren“, vulgo: D├╝nenkletterer, ein paar sehr sch├Âne Blicke der unbestiegenen D├╝nen genie├čen – auch wenn’s dann allerdings mit den ersten Sonnenstrahlen mit dem unber├╝hrten Naturschauspiel schnell vorbei war. Ich sag nur: Busladungen! ­čśë

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    Aber naja, so ist das halt an solchen Orten und wenn sie explizit als „Sunrise Dune“ beworben werden. Egal, am Vorabend hab ich mit Sicherheit die Magie dieses und anderer vieler Orte gut und ungest├Ârt einfangen k├Ânnen. Hochgestiegen bin ich auf die ber├╝hmte Crazy Dune ja selber auch (allerdings verlief zu dem Zeitpunkt dort schon ein Highway-breiter Trampelpfad), und eine gute Rundumsicht auf diese surreale Welt hat man halt tats├Ąchlich am besten von da oben. Bergsteigen durch Sand ist allerdings echt nicht ohne – erst recht nicht, wenn man nicht schon von unten ausschlie├člich den D├╝nenkamm, sondern einen steileren Queraufstieg benutzt. Zwei Schritte vor, ein Schritt zur├╝ck. *keuch* *pump* ­čśë

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    Haustiere in den Lodges und auf den G├Ąstefarmen sind ├╝brigens sehr vielf├Ąltig. Hier im Ritz toben und balgen ein paar Erdm├Ąnnchen vor unserer H├╝tte durch ein Gehege. Auf der Namtib Guestfarm stromerte Borsti zwischen den H├Ąuschen umher und lie├č sich bevorzugt den Bauch mit der Schuhsohle schubbern. ­čśÇ

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    Bis zum n├Ąchsten Blog-Eintrag!


  • 7 Comments - Latest By:
    • Bernhard
      Hi Ihr Beiden Wundersch├Ân dort. Kann ich nur best├Ątigen.
    • Marco
      Da warten wir noch drauf. Aber in freier Wildbahn w├Ąren sie uns lieber. :-)

  • (Beinah‘) Sieben Autos musst du fahr’n


    Sieben Autos haben wir zwar noch nicht, aber wir sind ab morgen (hoffentlich) schon bei Nummer 3. Und es sind ja noch ein paar Tage hier in Afrika. ­čśë Die Leidensgeschichte mit Mietwagen nimmt scheinbar kein Ende. Wir haben mittlerweile beide und unabh├Ąngig voneinander so einige Sachen von vergangenen Trips zu erz├Ąhlen, wenn es um Mietautos geht. Kann ja gar nicht anders sein, da├č wir auch hier in Namibia eine weitere Portion davon abbekommen. Aber keine Sorge, es geht uns gut. Nur den Autos irgendwie nicht. ­čśë

    Nach 3 sehr sch├Ânen Tagen an der K├╝ste in Swakopmund (dazu weiter unten mehr) wollten wir die Stadt gestern in Richtung Damaraland verlassen. Auf der schon ziemlich sandigen Ausfallstra├če f├Ąhrt ein gro├čer LKW an uns vorbei – und Klonk: Steinschlag in der Windschutzscheibe! Auch noch einer von der Sorte, der gr├Â├čer werden w├╝rde, vorallem bei dem Ger├╝ttel und Gehoppel auf den hiesigen Schotterpisten. Also wieder zur├╝ck in die Stadt und versucht, einen Laden bzw. eine Werkstatt zu finden, die uns das schnell wieder behebt. Nach einigem Hin und Her und der Entscheidung bzw. Empfehlung, da├č mal besser nicht selber zu machen (mit so einem Scheiben-Kit), standen wir schon vor einer Autoglaswerkstatt und haben doch lieber nochmal bei Europcar angerufen. Die haben uns dann aber eine Reparatur regelrecht untersagt und uns einen Tauschwagen zugesichert. Dauerte ein paar Stunden, die wir normalerweise schon lange h├Ątten unterwegs sein wollen und die wir nun halt in einem Caf├ę in Swakopmund abhingen. Naja, bei dem angenehmen Klima dort … gibt Schlimmeres. ­čśë

    Wagen kam, umgetauscht und losged├╝st. Hat auch alles prima geklappt mit unserer Ankunft an der n├Ąchsten Unterkunft, der Bambatsi G├Ąstefarm, noch vor Einbruch der Dunkelheit (im Dunklen soll man wegen der vielen nachtaktiven Tiere hier ja nicht fahren).

    Nunja, heute morgen wollten wir uns dann den Vingerklip ansehen, einen mitten in der W├╝ste fast freistehenden hochgereckten Felsen. Auch ganz schick, das Ding. Auf dem R├╝ckweg – Plopp: Kupplung im Eimer. Das Pedal fiel einfach nach unten, keine Spannung mehr drauf, geht nichts mehr.

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    Gottseidank half uns jemand, die Karre anzuschieben und trotz „ohne Kupplung“ zumindest in den zweiten Gang zu kriegen. Auf die Art sind wir jetzt erstmal die ca. 30 km zur Farm zur├╝ckgekommen und warten nun auf den n├Ąchsten Ersatzwagen. Morgen geht’s hoffentlich planm├Ą├čig weiter. Dr├╝ckt uns die Daumen!

    Gl├╝cklicherweise gibt’s auch noch mehr zu erz├Ąhlen als nur so ’ne Stories mit kaputten Autos. Die frische Seeluft in Swakopmund hat richtig gut getan nach den Tagen in der staubigen Namib. Wir haben die Living Desert Tour mitgemacht, wo man in den riesigen W├╝stend├╝nen direkt am Meer jede Menge Klein- und Kleinsttiere aus n├Ąchster N├Ąhe zu Gesicht und erkl├Ąrt bekommt – die sogenannten Little Five: Spinne, Eidechse, Gecko, Schlange und Cham├Ąleon. Sehr interessant!

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    Auch die Bootstour (meine Kotzpille hat gewirkt!) durch die Walvis Bay am zweiten Tag war voller toller Eindr├╝cke: Pelikane, springende Delphine und jede Menge Robben, inklusive „Robbie“! ­čÖé Der kam schnurstracks an Bord und lie├č sich auch von Petra ein Leckerli zuwerfen.

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    Sollte bis heute Abend oder morgen fr├╝h mit dem dann dritten Auto alles geklappt haben, machen wir uns auf den Weg in den Etosha Nationalpark.

    PS: Europcar hat uns zugesichert, da├č das neue Auto morgen fr├╝h hier ist. Na dann. ­čÖé


  • 4 Comments - Latest By:
    • Marco
      Nene, das hat sofort angefangen mit "f├Ąrben". :-) War ja nur gerade aus der Hand vom Tour Guide geklettert.
    • Ingo
      Das Chameleon ist ja niedlich. Aber so richtig an den Hintergrund anpassen...? Vielleicht war das hier Farbenblind? :P

  • Nummer 4 lebt!


    Hoffentlich nimmt mir das hier ├╝berhaupt noch jemand ab ­čśë , aber es ist tats├Ąchlich so. Wir kriegen heute unser 4. (in Worten: viertes!) Mietauto. Bei dem Ersatzauto des Ersatzautos, das uns gestern ein wirklich sehr freundlicher Europcar-Mitarbeiter zur Bambatsi G├Ąstefarm gebracht hatte, kam nach nur wenigen Kilometern auf Etoshas Schotterpisten die n├Ąchste Macke zum Vorschein. Die Fahrert├╝r lie├č sich nicht mehr richtig schlie├čen. Was noch damit begann, da├č sich das Auto st├Ąndig beschwerte, eine T├╝r sei offen (was man aber ignorieren konnte), blieb nach dem ganzen Ger├╝ttel und Gesch├╝ttel die T├╝r ├╝berhaupt nicht mehr in der Verankerung. Auf dem Weg zur├╝ck zum Camp hab ich sie f├╝r ca. 30 km mit der Hand zuhalten m├╝ssen, auch damit sie bei den heftigen Ersch├╝tterungen nicht noch komplett aus den Angeln flog.

    Europcar angerufen – mit Sicherheit hat man dort schon Fotos von uns aufgeh├Ąngt: schwierige Kunden. ­čśë Die waren allerdings wieder sehr hilfsbereit und haben uns erneut einen Ersatzwagen zugesichert, diesmal als Kompensation f├╝r unsere vielen Unannehmlichkeiten sogar die n├Ąchstgr├Â├čere Wagenklasse. Ist vorhin ├╝brigens angekommen – ein Toyota Fortuner, was f├╝r ein Schiff!

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    Damit wir den Tag trotzdem weiter im Etosha Nationalpark herumfahren konnten (also noch mit dem kaputten Auto), haben wir bei der Werkstatt des Camps um Hilfe gebeten. Auch wieder extrem hilfsbereite Leute (kann man allerdings nicht von allen Mitarbeitern sagen, scheinbar besonders nicht von staatlichen Angestellten!). Die haben uns die T├╝r bzw. das Schloss erstmal wieder repariert. Hielt auch den ganzen Tag. Europcar hatte aber trotzdem schon alles in Gang gesetzt f├╝r den Ersatzwagen und wollte das auch nicht mehr zur├╝ckdrehen. Eventuell waren sie sich nicht sicher, wie lang unsere Behelfsl├Âsung halten w├╝rde.

    Und somit konnten wir heute also trotzdem weiter den pr├Ąchtigen Etosha erkunden. Und das hat sich auch gelohnt. Wir haben sie fast alle ­čśë gesehen: L├Âwen, Gnus, Giraffen, Zebras, Antilopen, Elefanten und Elefantenbabys. ­čÖé Hier mal ein schneller Schnappschuss der Dickh├Ąuter.

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    An diesem Wasserloch standen wir ├╝ber 2 Stunden und haben uns das Treiben und vorallem das Miteinander (und auch die Hackordnung) der vielen unterschiedlichen Tierarten ansehen k├Ânnen, w├Ąhrend uns die Sonne mit knapp 40 Grad aufs Autodach brutzelte. Aussteigen ist ja auf Strafe und Parkrauswurf strengstens verboten. An dem einen Wasserloch h├Ątte ich mir es allerdings soundso dreimal ├╝berlegt, einen Fu├č aus dem Auto zu setzen – obwohl(!) es an der Stelle sogar erlaubt gewesen w├Ąre. Ein L├Âwe lag dort satt im Schatten (seine „Gattin“ etwas entfernt im Hintergrund) und zwang alle Antilopen und Zebras, sich nur mit h├Âchster Vorsicht und viel Respekt dem Wasser zu n├Ąhern. Mein erster L├Âwe in freier Wildbahn! ­čśÄ

    Morgen geht’s weiter mit der Safari. ­čÖé


  • 5 Comments - Latest By:
    • D├Ârte
      Wow, super, da h├Ątte ich es glaub auch 2 Stunden ausgehalten! Gute Reise weiterhin (ohne Autopannen! :-O)
    • Marco
      Die D├╝rre ist hier auch ein gro├čes Thema - f├╝r Tier UND Mensch. Das Land ist von akuter Wasserknappheit bedroht,…

  • Happy Hippo


    Ausnahmsweise wird es in diesem Blog-Beitrag mal nicht um unser Auto gehen. Jaja, tats├Ąchlich – der vierte Mietwagen, das Schiff, hat gehalten, was er versprochen hat. Allerdings – zum Flughafen kommen m├╝ssen wir noch… ­čśë

    Die letzten Tage im Etosha Nationalpark waren absolut pr├Ąchtig. Wir hatten wirklich immer mal wieder unbeschreibliches Gl├╝ck, z.B. wenn pl├Âtzlich ein L├Âwe am Wasserloch auftauchte, eine riesige Elefantenherde ein abendliches Bad nahm, ein Gepard am Wegesrand im Schatten lag oder ein seltenes Spitzmaulnashorn ├╝ber die Stra├če trottete. Oftmals wird man ja auch von anderen Autofahrern auf ihre Entdeckung aufmerksam gemacht. Das entsch├Ądigt dann f├╝r die vermutlich zig Male, in denen man v├Âllig ahnungslos an irgendwas vorbeif├Ąhrt, ohne es im Dickicht gesehen zu haben oder in denen das Tierchen halt auch mal schneller ist und wieder im Unterholz verschwindet, als man auf die Bremse treten und zur Kamera greifen kann (wie z.B. bei einem weiteren Nashornbaby mit Mama, aber egal, das eine Mal war ich ja fixer, siehe fr├╝herer Blog-Artikel).

    Gestern sind wir in unserer letzten Unterkunft angekommen, in der Wabi Lodge. Auch hier konnten wir einen bisher noch nicht gesichteten Kameraden in unsere Galerie einreihen: das Flu├čpferd. Und das war ein wahrer Hippo-Traum. Gleich 5 oder 6 von den Dickerchen tauchten aus dem kleinen See auf und wateten zum Ufer. Ein herrlicher Anblick.

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    Morgen geht’s eigentlich direkt zur├╝ck nach Windhoek zum Flughafen. Allerdings machen wir vorher noch in der Innenstadt halt und pflanzen uns mit Sicherheit in ein Caf├ę. Der Flug geht ja erst am sp├Ąten Abend.

    Was fehlt noch? Richtig – die Blog-Quizfrage! ­čÖé L├Ąsst sich vermutlich extrem schnell rausfinden, aber wer bei Wikipedia schummeln geht, disqualifiziert sich nat├╝rlich moralisch – klaro, selbstredend. ­čśë Also – geht los: Welche Tierarten z├Ąhlt man zu den Big Five? Trotz vorheriger Afrika-Erfahrung hab ich da auch nochmal nachschauen m├╝ssen. Irgendein Kandidat rutscht einem doch wieder durch, oder man verwechselt zwei…

    Wem die Frage zu schwierig ist, kann eventuell auch hierzu etwas beisteuern: Was k├Ânnte wohl der Hauptgewinn der Preisfrage der Radiosendung „Deutsche Stunde“ auf Hitradio Namibia sein? ­čśë

    Alles in allem war’s wieder ein sehr spannender Trip. Mit der Foto-Ausbeute schlage ich alle meine eigenen Rekorde. Ich d├╝rfte weit ├╝ber 10.000 Aufnahmen im Kasten haben. Wobei man allerdings sagen muss, da├č dort extrem viele Tieraufnahmen bei sind, wo man halt im Serienmodus einfach draufh├Ąlt. Naja, die Sichtung und Bearbeitung wird trotzdem so einige Zeit dauern. (Update: Die neue Bildergalerie ist fertig! www.boltz-online.com – unter „Fotografie“ und „Namibia 2016“)

    Na dann. Wir sehen uns zuhause!

    Liebe Gr├╝├če,
    Petra und Marco ­čÖé


  • 6 Comments - Latest By:
    • Marco
      Hi Beate, Hi Berni, vielen lieben Dank f├╝rs Bilderlob! :-)
    • Berni
      Hi Marco, nun haben wir fast den kompletten Vormittag mit Deinen unglaublich tollen Fotos verbracht. Die Vorbereitungen f├╝rs Mittagessen…